Dementia 13 (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Ford Coppola |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.664 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (200 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als ihr Mann John auf dem See einen Herzanfall erleidet, versenkt Louise Haloran seine Leiche kurzerhand im Wasser und erzählt der Familie, er sei zu einer dringenden Geschäftsreise aufgebrochen. Ihr Kalkül ist nüchtern: Nur wenn John am Leben scheint, kann sie an das Familienvermögen gelangen. Die Halorans sind ohnehin eine Familie mit einer offenen Wunde, denn der Tod der jüngsten Tochter Kathleen, die als Kind in einem See ertrank, wird bis heute mit einer jährlichen Gedenkzeremonie begangen. Ausgerechnet in diesem Jahr taucht jemand mit einer Axt auf, offenbar mit mörderischen Absichten, und die Grenze zwischen Lüge, Trauer und Gewalt beginnt zu verschwimmen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1963 unter der Regie von Francis Ford Coppola. In den Hauptrollen sind William Campbell, Luana Anders, Bart Patton und Mary Mitchel zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Thriller zeigt sich schon in der Ausgangslage: eine vertuschte Todesursache, ein ungeklärter Kindstod und eine Familie, die ihre Trauer ritualisiert wiederholt, statt sie zu verarbeiten. Diese Anlage – Erinnerungszeremonie plus akute Bedrohung durch eine unbekannte, axtbewaffnete Gestalt – verbindet klassische Spukhaus- und Familiengeheimnis-Motive mit der plötzlichen, physischen Gewalt eines Slashers. Louises Betrug um die Erbschaft liefert dabei einen handfesten, materiellen Beweggrund, der die psychologische Schwere des Kathleen-Todes kontrastiert und die Geschichte auf zwei Ebenen – Habgier und ungelöste Trauer – gleichzeitig vorantreibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Feld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1963 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die Verbindung von Familiendrama und Horrorschock in dieser Zeit einordnet. Innerhalb des Genres steht er damit eher am Anfang einer Entwicklung, die düstere Familiengeheimnisse mit unmittelbarer Bedrohung verknüpft, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen eine besondere Prägewirkung belegen würden.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Campbell als Richard Haloran
- Luana Anders als Louise Haloran
- Bart Patton als Billy Haloran
- Mary Mitchel als Kane
- Patrick Magee als Justin Caleb
- Eithne Dunne als Lady Haloran
- Peter Read als John Haloran
- Karl Schanzer als Simon
- Ron Perry als Arthur
- Derry O'Donavan als Lillian
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Verfügbarkeit
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