Der Musterschüler (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bryan Singer |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.863.193 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (756 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Abendbus, ein Gesicht schräg gegenüber, und ein Schüler, der seinen Augen nicht traut: Todd Bowden, sechzehn Jahre alt und gerade mit der High School fertig, glaubt in dem alten Mann den seit Jahrzehnten untergetauchten Nazi-Verbrecher Kurt Dussander zu erkennen. Seine Kenntnisse der deutschen Geschichte sind gut genug, dass er sich seiner Sache sicher ist. Unerkannt lebt der Massenmörder unter der Identität eines ukrainischen Einwohners in derselben Stadt wie er.
Todd ersinnt einen Plan. Er beginnt, den Alten zu erpressen: Wer nicht an die Behörden ausgeliefert werden will, muss berichten, in allen Einzelheiten und von allen Gräueltaten. So kann der Junge geheime Macht- und Gewaltphantasien ausleben. Dussander willigt ein. Doch wer in dieser bizarren Beziehung den Ton angibt, verschiebt sich; als Todd aussteigen will, hält ihm der Alte entgegen, er stecke bereits zu tief drin.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Bryan Singer, herausgekommen ist der Film 1998. Im Zentrum der Besetzung stehen Brad Renfro und Ian McKellen, ergänzt von Bruce Davison und Elias Koteas — eine Konstellation, die das Kräftemessen zweier Generationen bereits in der Anlage vorgibt. Wegen des Stoffes bleibt die Freigabe auf Zuschauer ab 16 Jahren beschränkt.
Hinter den Kulissen
Der Titel läuft als Drama und Thriller zugleich, und beides greift ineinander: Die Spannung entsteht nicht aus Verfolgung, sondern aus einem Gespräch, das keiner der beiden mehr beenden kann. Die Erpressung ist bloß der Anlass; erzählt wird von einer Neugier, die sich in Mittäterschaft verwandelt. Dass die Geschichte in einer gewöhnlichen Stadt spielt, in der beide wohnen, verschärft diese Konstruktion, statt sie zu entlasten.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten steht der Film im soliden Mittelfeld, wobei die Bewertung auf einigen hundert Stimmen ruht und damit eher ein Stimmungsbild als ein gefestigtes Urteil abgibt. 28 Jahre nach seinem Erscheinen wirkt er als Vertreter jener Thriller, die ihre Bedrohung ins Wohnzimmer verlegen. Seine Spannung bezieht er aus Dialog und Machtverschiebung statt aus Tempo.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brad Renfro als Todd Bowden
- Ian McKellen als Kurt Dussander
- Bruce Davison als Richard Bowden
- Elias Koteas als Archie
- Joe Morton als Dan Richler
- David Schwimmer als Edward French
- Jan Tříska als Isaac Weiskopf
- Michael Byrne als Ben Kramer
- Ann Dowd als Monica Bowden
- Heather McComb als Becky Trask
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Verfügbarkeit
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