Der Spiegel (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrei Tarkowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 825.000 $ |
| Einspielergebnis | 124.367 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alexei liegt krank im Bett und nutzt die erzwungene Untätigkeit für einen langen inneren Monolog. Aus Gründen, die ihm selbst unklar bleiben, überkommt ihn das unabweisbare Bedürfnis, in die eigene Erinnerung zurückzutauchen. Vor ihm ziehen die zwiespältigen Gefühle für seine Mutter vorbei und die bittere Erinnerung an einen Vater, der Dichter war und die Familie früh verlassen hat. Von dieser Reise ins eigene Innere, die ihn bis in die Kindheit führt, erhofft sich Alexei Aufschluss über das, was aus ihm geworden ist. Sie wirft ihn jedoch unweigerlich auf seine gegenwärtige Lage zurück und auf die seines Sohnes, der wie er mit der Trennung der Eltern und dem Fortgehen des Vaters konfrontiert ist.
Entstehungsgeschichte
Andrei Tarkowski führte bei diesem Film aus dem Jahr 1975 Regie; im englischen Sprachraum trägt er den Titel „Mirror“. Zur Besetzung gehören Маргарита Терехова, Игнат Данильцев, Лариса Тарковская und Алла Демидова. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie sind die beiden Genres, und ihr Zusammentreffen erklärt die Bauweise. Erzählt wird nicht ein Ablauf, sondern ein Erinnerungsvorgang, und Erinnerung ordnet sich nicht chronologisch. Die Rückschau eines Einzelnen auf Mutter, Vater und Kindheit trägt dabei zugleich die Spuren der Zeit, in der sie stattfand — das Historische liegt weniger im Ereignis als im Hintergrund, vor dem sich privates Leben abspielt. Dass Vater und Sohn dieselbe Erfahrung machen, legt eine Wiederholung über die Generationen, die der Film nicht auflöst, sondern nebeneinanderstellt.
Einordnung & Wirkung
7,9 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen sind ein hoher Wert, der bei einer überschaubaren Beteiligung eher ein interessiertes als ein breites Publikum vermuten lässt. Einundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für das Kino, das die Erzählform selbst zum Gegenstand macht und dem Publikum die Verbindung der Bilder überlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margarita Terekhova als Natalya / Maroussia - the Mother
- Ignat Daniltsev als Ignat / Alexei - 12 Years Old
- Larisa Tarkovskaya als Nadezha
- Alla Demidova als Lisa
- Anatoliy Solonitsyn als Forensic Doctor
- Mykola Hrynko als Printery Director
- Tamara Ogorodnikova als Nanny / Neighbour / Strange Woman at Tea Table
- Yuriy Nazarov als Rifle Shooting Instructor
- Oleg Yankovskiy als The Father
- Filipp Yankovsky als Aleksei - 5 Years Old
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Verfügbarkeit
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