Andrej Rubljow (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrei Tarkowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 183 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.173 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (978 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Russland im Jahr 1400: Der Mönch und Maler Andrej Rubljow sucht mit zwei Gefährten in einer armseligen Schenke vor einem Gewitter Zuflucht und erlebt dort betroffen mit, wie ein kleiner Gaukler festgenommen wird, weil seine Lieder den Bütteln der Herrschenden missfallen. Gewalt und Leiden begleiten Rubljow auch auf seinem weiteren Weg. Zusammen mit dem berühmten Ikonenmaler Theophanes wird er nach Moskau gerufen. Theophanes hält alles Irdische für eitel und die Menschen für schlecht, während Andrej an das Gute im Menschen glaubt und daran, dass sich mit Liebe mehr erreichen lässt als mit Grausamkeit.
Entstehungsgeschichte
Andrei Tarkowski führte Regie; erschienen ist das Werk 1966. Zur Besetzung gehören Анатолий Солоницын, Иван Лапиков, Mykola Hrynko und Nikolai Sergejew. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren, der englische Titel lautet Andrei Rublev.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein historisches Drama ohne weitere Genrezutaten, und diese Sparsamkeit passt zur Anlage. Der historische Rahmen dient nicht als Kulisse für eine Abenteuerhandlung, sondern stellt die Bedingungen her, unter denen die Grundfrage des Films verhandelt wird: ob sich künstlerische Arbeit und ein Glaube an den Menschen aufrechterhalten lassen, wo Gewalt der Normalfall ist. Die Gegenüberstellung zweier Maler mit unvereinbaren Menschenbildern gibt dieser Frage eine Form, in der beide Positionen ausgesprochen werden. Die Episode mit dem Gaukler steht dabei am Anfang wie ein Muster für alles Weitere. Dass die Erzählung über Stationen und Begegnungen hinwegführt, statt einem einzelnen Konflikt zu folgen, entspricht dieser Anlage: Der Maler wird immer wieder in neue Umgebungen gestellt, und was er dort sieht, sammelt sich nach und nach zu einem Bild seiner Zeit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen fällt das Urteil klar zustimmend aus, bei einer Beteiligung, die klein bleibt. Sechzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und der Gegenwart, ein Abstand, der aus dem Film selbst ein historisches Dokument macht, während er von einer noch weiter zurückliegenden Zeit erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anatoliy Solonitsyn als Andrei Rublev
- Ivan Lapikov als Kirill
- Mykola Hrynko als Daniil Chornyy
- Nikolai Sergeyev als Theophanus the Greek
- Irma Raush als God's Fool
- Nikolay Burlyaev als Boriska
- Yuriy Nazarov als Grand Duke / Minor Duke
- Yuriy Nikulin als Patrikey
- Rolan Bykov als Buffoon
- Nikolay Grabbe als Stepan, Centurion of the Grand Duke
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Verfügbarkeit
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