Andrei Tarkowski
Werdegang
Andrei Arsenjewitsch Tarkowski wurde am 4. April 1932 geboren und studierte Film am Staatlichen Institut für Kinematographie der Sowjetunion bei Michail Romm. In der Sowjetunion drehte er seine ersten Filme, darunter Iwans Kindheit, Andrei Rubljow, Solaris, Der Spiegel und Stalker. Seine Arbeiten behandeln spirituelle und metaphysische Themen und zeichnen sich durch ein langsames Tempo, lange Einstellungen, eine traumhafte Bildsprache sowie die Auseinandersetzung mit Natur und Erinnerung aus. Nach Jahren kreativer Konflikte mit den staatlichen Filmbehörden verließ er 1979 die Sowjetunion und realisierte seine letzten beiden Filme, Nostalghia und Opfer, im Ausland.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von Tarkowski als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von Die Straßenwalze und die Geige aus dem Jahr 1961 bis Opfer aus dem Jahr 1986, insgesamt also 25 Jahre. Der erste Titel entstand 29 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 54 Jahre danach. Die Filme decken sechs Genres ab: Science Fiction, Drama, Mystery, Historie, Kriegsfilm und Liebesfilm, wobei Drama und die genannten Mischformen den Kern seines Werks bilden.
Einordnung
Die acht Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 7,1 und 8,1 von 10, bei einem Schnitt von 7,8. Damit liegen alle Werke recht dicht beieinander auf einem durchgehend hohen Niveau, ohne größere Ausreißer nach unten. Am besten bewertet ist mit 8,1 der Titel Stalker aus dem Jahr 1979, den niedrigsten Wert erhält mit 7,1 Die Straßenwalze und die Geige von 1961, sein früheste Arbeit im Katalog. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Film liegen 25 Jahre, in denen sich die Bewertungen kaum verändern.