Die 27. Etage (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward Dmytryk |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Stillwell steht in einem New Yorker Bürohochhaus und wird Zeuge, wie sein Chef aus einem Fenster im 27. Stock in die Tiefe stürzt. Der Schock trifft ihn so hart, dass sein Gedächtnis aussetzt – ganze Abschnitte seines Lebens sind ihm plötzlich unzugänglich. Noch bevor er sich orientieren kann, geraten unbekannte Verfolger an ihn, deren Motive im Dunkeln bleiben. Die Polizei kann oder will ihm nicht helfen, weshalb Stillwell schließlich einen Privatdetektiv beauftragt, der Licht in die rätselhaften Vorgänge bringen soll. Aus einem einzelnen, traumatischen Moment entwickelt sich so eine Suche nach der eigenen Vergangenheit, bei der Erinnerung und Bedrohung ineinandergreifen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1965 unter der Regie von Edward Dmytryk. In den Hauptrollen sind Gregory Peck als David Stillwell, Diane Baker, Walter Matthau und Robert H. Harris zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery und Thriller passt zur Struktur der Geschichte: Statt auf äußere Actionmomente zu setzen, baut die Erzählung ihre Spannung aus der Unsicherheit der Hauptfigur selbst auf. Ein Protagonist, der sich an sein eigenes Leben nicht erinnern kann, wird zur idealen Besetzung für ein Rätsel, das sich sowohl nach außen – wer verfolgt ihn und warum – als auch nach innen richtet, in die eigene, verschüttete Vorgeschichte. Dass Stillwell sich nicht an die Polizei, sondern an einen privaten Ermittler wendet, verlagert die Auflösung in ein informelles, persönlicheres Setting und hält die Institutionen bewusst auf Distanz zur eigentlichen Wahrheitsfindung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit rezipierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des psychologisch geprägten Thrillerkinos einordnet, in dem Gedächtnisverlust und Verfolgungsmotive als erzählerische Mittel eingesetzt wurden, um Spannung ohne große äußere Actionmittel zu erzeugen. Innerhalb des Mystery-Thriller-Genres steht der Titel damit für eine Erzählweise, die stark auf Verunsicherung und schrittweise Enthüllung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als David Stillwell
- Diane Baker als Shela
- Walter Matthau als Ted Caselle
- Robert H. Harris als Dr. Broden
- Kevin McCarthy als Sylvester Josephson
- Leif Erickson als The Major
- Walter Abel als Charles Stewart Calvin
- George Kennedy als Willard
- Jack Weston als Lester
- Anne Seymour als Frances Calvin
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Verfügbarkeit
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