Edward Dmytryk
Werdegang
Edward Dmytryk wurde am 4. September 1908 geboren und war ein in Kanada geborener amerikanischer Filmregisseur und -editor, bekannt für seine Noir-Filme der 1940er-Jahre. Für „Crossfire" (1947, im Katalog als „Im Kreuzfeuer") erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Regisseur. 1947 zählte er zu den „Hollywood Ten", einer Gruppe von Filmschaffenden, die sich weigerten, vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC) auszusagen, und dafür wegen Missachtung des Kongresses inhaftiert wurden. 1951 sagte Dmytryk dann selbst vor dem HUAC aus und nannte andere Namen, was ihm die Rückkehr zur Regiearbeit ermöglichte, während die Karrieren der Genannten darunter litten. 1952 wurde er erstmals wieder vom Produzenten Stanley Kramer engagiert. Sein wohl bekanntester Film wurde „Die Caine war ihr Schicksal" (1954), ein Kritiker- und Kassenerfolg mit mehreren Oscar-Nominierungen, darunter für den besten Film. Dmytryk selbst wurde für einen Directors Guild Award nominiert.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen sieben Titel von Edward Dmytryk als Regisseur, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1944 bis 1968, decken also eine Spanne von 24 Jahren ab, beginnend 36 Jahre nach seiner Geburt und endend 60 Jahre danach. Das Genrespektrum reicht von Drama, Kriegsfilm und Krimi über Mystery und Thriller bis zu Western und Action, was auf ein breites Wirken über verschiedene Erzählformen hinweg hindeutet, mit Schwerpunkt auf düsteren, spannungsgeladenen Stoffen.
Einordnung
Die sieben Titel bewegen sich zwischen 5,6 und 7,2 von 10, im Schnitt bei 6,8 von 10. Die am besten bewerteten Werke sind „Die Caine war ihr Schicksal" und „Leb' wohl, Liebling" mit je 7,2, gefolgt von „Die 27. Etage" mit 7,1. Am unteren Ende liegt „Man nennt mich Shalako" mit 5,6. Insgesamt zeigt sich ein relativ gleichmäßiges, solides Bewertungsbild über einen Zeitraum von 24 Jahren hinweg.