Die Herrin von Thornhill (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Schlesinger |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 166 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-06-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im ländlichen West Country, im viktorianischen England, erbt Bathsheba Everdene den Hof ihres Onkels und beschließt, ihn allein zu führen – ein Entschluss, der in der örtlichen Landwirtschaftsgemeinde auf wenig Verständnis stößt. Sie stellt den früheren Nachbarn Gabriel Oak als Schäfer ein, nachdem sie ihn zuvor als Bewerber um ihre Hand abgewiesen hat. Gabriel hat da bereits eine schmerzhafte Erfahrung hinter sich: Seine Schafherde ist ihm entlaufen, er selbst von einer Klippe gestürzt. Ohne von Gabriels Zuneigung zu wissen, schickt Bathsheba dem benachbarten Gutsherrn William Boldwood aus einer Laune heraus eine Valentinskarte. Als er ihre Unbeständigkeit falsch deutet und ihr einen Antrag macht, sagt sie zu, sein Angebot zu bedenken – verliebt sich dann aber in den draufgängerischen Kavallerie-Sergeanten Frank Troy.
Entstehungsgeschichte
„Die Herrin von Thornhill“ entstand 1967 unter der Regie von John Schlesinger. In den Hauptrollen sind Julie Christie, Terence Stamp, Alan Bates und Peter Finch besetzt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Drama mit historischem und romantischem Einschlag ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Liebesfilm deutet auf eine Geschichte, in der gesellschaftliche Konventionen und persönliches Begehren aneinandergeraten. Dass gleich drei Männer – Gabriel, Boldwood und Troy – um eine Frau kreisen, die selbst über ihren Hof und ihr Leben bestimmen will, macht Bathsheba zur Achse einer Erzählung, die weniger von äußerer Handlung als von widerstreitenden Gefühlslagen und sozialen Erwartungen lebt. Die viktorianische Landwirtschaftswelt liefert dabei den Rahmen, vor dem weibliche Selbstbestimmung auf traditionelle Rollenbilder trifft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich seiner Genrekombination. Seit seiner Entstehung sind 58 Jahre vergangen, was ihn als Werk aus einer Zeit ausweist, in der literarisch grundierte Liebes- und Gesellschaftsdramen im britischen Kino einen festen Platz hatten. Innerhalb dieses Genrefelds steht er als Beispiel für eine Erzählung, die persönliche Entscheidungen einer Frau in den Mittelpunkt eines historisch verorteten Konflikts stellt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Julie Christie als Bathsheba Everdene
- Terence Stamp als Sgt. Francis "Frank" Troy
- Alan Bates als Gabriel Oak
- Peter Finch als William Boldwood
- Fiona Walker als Liddy
- Prunella Ransome als Fanny Robin
- Alison Leggatt als Mrs. Hurst
- Paul Dawkins als Henery Fray
- Julian Somers als Jan Coggan
- Freddie Jones als Cainy Bell
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Verfügbarkeit
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