Die Herrschaft der Schatten (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Anderson |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.671.196 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (635 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein rätselhafter, weltweiter Stromausfall geht mit etwas einher, das sich zunächst niemand erklären kann: Ganze Bevölkerungen verschwinden einfach, zurück bleiben nur ihre Kleider und ihre Habe. Eine kleine Handvoll Überlebender findet sich in einer schwach beleuchteten Bar an der 7th Street zusammen und versucht, dem Grauen standzuhalten, das sich um sie herum ausgebreitet hat.
Während ihnen dämmert, dass sie womöglich die letzten Menschen auf der Erde sind, richtet sich ein dunkler Schatten gezielt auf sie allein. Das Licht wird damit zum eigentlichen Gegenstand der Geschichte: Solange es brennt, bleiben sie; wo es erlischt, endet alles.
Entstehungsgeschichte
Brad Anderson inszenierte den Film, der 2010 erschien. Getragen wird er von Hayden Christensen, Thandiwe Newton, John Leguizamo und Neal Huff, also von einem kleinen Ensemble, wie es die Ausgangslage einer letzten Zufluchtsstätte nahelegt. Erst ab 16 Jahren freigegeben, macht die Einstufung deutlich, dass hier nicht mit Zurückhaltung erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Mystery, Horror und Thriller beschreibt drei verschiedene Zugriffe auf denselben Stoff. Der Mysteryanteil liegt in der Ursache, die unerklärt bleibt; der Horror in der Bedrohung, die keinen Körper hat; der Thriller in der schlichten Frage, wie lange Batterien, Generatoren und Kerzen reichen. Aus dieser Anlage folgt eine Erzählung, die mit wenigen Schauplätzen auskommt und ihre Spannung aus Ressourcen und Zeit bezieht statt aus Verfolgung. Auch die Figurenzeichnung folgt daraus: Wer in einer Bar eingeschlossen ist, offenbart sich zwangsläufig, und Misstrauen wird zum zweiten Gegner neben dem Schatten.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,3 von 10 fällt zurückhaltend aus, und die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt im niedrigen Bereich, was das Urteil entsprechend vorläufig macht. Sechzehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Horrors, die auf Erklärungen verzichtet und die Leerstelle selbst zum Motiv macht, ein Ansatz, der ebenso konsequent wie unbefriedigend wirken kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hayden Christensen als Luke
- Thandiwe Newton als Rosemary
- John Leguizamo als Paul
- Neal Huff als Chicago Reporter
- Jacob Latimore als James
- Taylor Groothuis als Briana
- Jordan Trovillion als Concession Girl
- Hugh Maguire als Patient
- Erin Nicole als Paige Taylor
- Carolyn Clifford als Female TV Anchor
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Verfügbarkeit
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