Die Kampfmaschine (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Aldrich |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-08-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 43.008.075 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (338 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Crewe war einmal ein Footballstar, inzwischen lebt er vor allem als Playboy. Nach einem Streit mit einer reichen Freundin rast er mit ihrem Sportwagen davon und landet umgehend im Gefängnis. Dort herrschen raue Zustände, und Crewe gerät schnell zwischen die Fronten eines Konflikts zwischen dem Oberaufseher und dem Direktor.
Der sportbegeisterte Direktor möchte, dass Crewe seine beinahe professionelle Mannschaft aus Aufsehern trainiert. Als Crewe ablehnt, fällt er in Ungnade. Nach einem Aufenthalt im mörderischen Straflager zeigt er sich zwar bereit, eine Footballmannschaft zu trainieren, allerdings die gegnerische: ein Team aus Sträflingen. Trotz aller Schwächen gelingt es ihm, aus den Häftlingen eine Kampfmaschine zu formen.
Entstehungsgeschichte
1974 brachte Robert Aldrich diesen Film heraus, der im Englischen „The Longest Yard“ heißt. Burt Reynolds spielt hier an der Seite von Eddie Albert, Ed Lauter und Michael Conrad. Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist der Film einem jugendlichen Publikum zugänglich, obwohl er von einem harten Gefängnisalltag erzählt.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Krimi verbinden sich in einem Stoff, der Sport und Strafvollzug zusammenbringt. Das Gefängnis liefert das kriminelle Umfeld und die Härte, der Konflikt mit dem Direktor das Drama. Die Komödie entsteht aus der Idee, ausgerechnet Häftlinge gegen ihre Aufseher auf das Spielfeld zu schicken.
Die Anlage lebt von einem klaren Machtgefälle. Der Direktor hat alle Mittel in der Hand, die Gefangenen haben nur das Spiel. Indem Crewe die Sträflinge trainiert, verwandelt er das Football-Match in eine Art Stellvertreterkampf, in dem sich die Unterdrückten gegen ihre Bewacher behaupten können. Die Hauptfigur selbst ist dabei kein makelloser Held, sondern ein Mann, der durch eigenes Verschulden hinter Gittern landet und erst durch Druck und Erfahrung zu seiner Aufgabe findet.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,7 von 10 Punkten und zeigt eine insgesamt wohlwollende Aufnahme. Grundlage sind einige hundert Stimmen, eine überschaubare Zahl für einen Film dieses Alters.
52 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Sportgeschichten, die das Spielfeld als Bühne sozialer Konflikte nutzen. Die Verbindung von Gefängnisdrama und Footballkomödie verleiht ihm innerhalb beider Genres einen eigenständigen Platz.
Bilder






Besetzung & Stab
- Burt Reynolds als Paul Crewe
- Eddie Albert als Warden Hazen
- Ed Lauter als Captain Knauer
- Michael Conrad als Nate Scarboro
- James Hampton als Caretaker
- Harry Caesar als Granville
- John Steadman als Pop
- Charles Tyner als Unger
- Mike Henry als Rassmeusen
- Richard Kiel als Samson
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Verfügbarkeit
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