Die Passion Christi (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mel Gibson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-02-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 610.063.468 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (5.344 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus von Nazareth. Nach dem letzten Abendmahl verrät ihn Judas, einer seiner Jünger, an die pharisäischen Hohepriester, die den Prediger daraufhin gefangen nehmen.
Die Hohepriester, allen voran ihr Anführer Kaiphas, fürchten durch Jesus ihren gesellschaftlichen Status einzubüßen. Sie beschuldigen ihn deshalb der Gotteslästerung und verlangen sein Todesurteil. Doch weder der römische Statthalter Pontius Pilatus, der in den Anschuldigungen eine politische Intrige erkennt, noch König Herodes sind bereit, dieses Urteil zu besiegeln. Damit steht die Entscheidung im Raum, ohne dass jemand sie auf sich nehmen will.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2004, Regie führte Mel Gibson; im englischen Sprachraum trägt er den Titel „The Passion of the Christ“. In den Hauptrollen sind Jim Caviezel, Maia Morgenstern, Christo Jivkov und Francesco De Vito zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive benennen den Stoffkreis: Christentum, Judentum, Römisches Reich, Leiden, Apostel und das letzte Abendmahl. Damit ist der Rahmen abgesteckt, in dem sich die Handlung bewegt — ein religionsgeschichtlicher Überlieferungsstoff, angesiedelt in einer von römischer Herrschaft geprägten Zeit.
Entscheidend für die Anlage ist die enge Zeitspanne. Zwölf Stunden lassen keine Lebensgeschichte zu, sondern nur einen Ausschnitt; alles, was vorher war, muss als bekannt vorausgesetzt oder aus dem Verhalten der Figuren erschlossen werden. Daraus folgt eine Erzählung, die weniger Ereignisse aneinanderreiht als einen Vorgang ausdehnt. Die Konstellation — Ankläger mit eigenem Interesse, Amtsträger, die sich der Verantwortung entziehen — verlagert das Gewicht auf Verfahren und Zuständigkeit. Die Freigabe ab 16 zeigt an, dass die Darstellung des Leidens nicht ausgespart wird.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen sind der höchste Wert innerhalb dieser Auswahl, getragen von einer ausreichenden Zahl an Urteilen. Seit dem Erscheinen sind über zwei Jahrzehnte vergangen. Als Drama nimmt der Film insofern eine Sonderstellung ein, als sein Ausgang dem Publikum aus der Überlieferung vertraut ist und die Erzählung daher nicht auf Ungewissheit bauen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jim Caviezel als Jesus
- Maia Morgenstern als Maria
- Christo Jivkov als Juan
- Francesco De Vito als Pedro
- Monica Bellucci als Magdalena
- Mattia Sbragia als Caifás
- Toni Bertorelli als Anás
- Luca Lionello als Judas
- Hristo Shopov als Poncio Pilato
- Claudia Gerini als Claudia Procles
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Verfügbarkeit
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