Die Sehnsucht der Veronika Voss (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rainer Werner Fassbinder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-05-13 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (162 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
München in den fünfziger Jahren: Veronika Voss war einmal ein gefeierter Filmstar, doch die Kamera hat sich längst von ihr abgewandt. Kritiker und Publikum haben sie vergessen, und sie zieht sich in eine Einsamkeit zurück, die sie mit Alkohol und Morphium zu betäuben versucht. Beschafft wird ihr das Morphium von Dr. Katz, einer Ärztin, deren Interesse an Heilung fraglich bleibt. Als der Sportreporter Robert Krohn Veronika begegnet, sieht er, in welcher Abhängigkeit sie lebt, und versucht, sie aus dem Einfluss der Ärztin zu lösen. Seine Bemühungen bleiben ohne den erhofften Erfolg.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder. In den Hauptrollen sind Rosel Zech als Veronika Voss sowie Hilmar Thate, Cornelia Froboess und Annemarie Düringer zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte einer einst gefeierten Schauspielerin, die dem Vergessen und der Abhängigkeit ausgeliefert ist, macht den Film zu einer Studie über den Verlust von Anerkennung und Kontrolle über das eigene Leben. Die Konstellation zwischen der ausgezehrten Voss, der berechnenden Ärztin und dem hilflosen Reporter erzeugt ein Beziehungsgeflecht aus Ausbeutung und gutgemeinter, aber wirkungsloser Fürsorge. Dass die Handlung auf ein tödliches Ende zusteuert, ist der Erzählung von Beginn an eingeschrieben – es geht weniger um die Frage, was geschieht, als darum, wie eine einmal berühmte Figur in Isolation und Sucht abgleitet, ohne dass jemand sie wirklich zu erreichen vermag.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film nicht zu den breit diskutierten Titeln des Genres, wird aber deutlich positiv bewertet. Seit seiner Entstehung 1982 liegen mittlerweile über vier Jahrzehnte, in denen sich das Bild des deutschen Kinos jener Zeit gewandelt hat, doch die Bewertung deutet darauf hin, dass der Film für die, die ihn gesehen haben, nach wie vor Substanz besitzt. Als Drama über Ruhm, Abhängigkeit und Vergessenwerden bleibt er ein Werk, das sich klar in ein ernstes, figurenzentriertes Erzählen einordnet, ohne auf äußere Effekte zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rosel Zech als Veronika Voss
- Hilmar Thate als Robert Krohn
- Cornelia Froboess als Henriette
- Annemarie Düringer als Dr. Marianne Katz
- Doris Schade als Josefa
- Erik Schumann als Dr. Edel
- Elisabeth Volkmann als Grete
- Armin Mueller-Stahl als Max Rehbein
- Rainer Werner Fassbinder als Kinobesucher (uncredited)
- Peter Berling als Filmproduzent / Dicker Mann
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Verfügbarkeit
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