Drei Schlappschwänze auf großer Tour (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Lamoureux |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (297 Stimmen) |
Worum es geht
Vesoul, 1942, besetzte Zone: Der ehemalige Sergeant Chaudard hat sich wieder in seinem Alltag als Eisenwarenhändler eingerichtet, an seiner Seite Ehefrau Suzanne und der ungeliebte Schwager Gaston Gorgeton. Um sich abzusichern, pflegt Chaudard höfliche Kontakte zum örtlichen Milizchef Lambert, der Jagd auf Widerstandskämpfer macht, unter anderem auf einen gewissen Commandant Gilles. Als sich Chaudards frühere Kameraden Tassin und Pithivier zu einem geselligen Wiedersehen ansagen, ahnt Chaudard nicht, dass sein Schwager mit Suzannes Wissen genau diesen gesuchten Widerstandskämpfer im Keller versteckt hält. Aus dem geplanten Erinnerungstreffen der drei ehemaligen Waffenbrüder wird so der Auftakt zu einer Kette von Ereignissen, die die drei unfreiwillig auf die Straßen der Illegalität treibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1977 unter der Regie von Robert Lamoureux, der auch als Darsteller im Umfeld dieser Reihe bekannt ist. In den Hauptrollen stehen Jean Lefebvre, Pierre Mondy, Henri Guybet und Patricia Karim. Die Komödie ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verlegt eine Kriegskomödie mitten in den Alltag der Besatzungszeit und mischt private Verwicklungen – Eheleben, ungeliebte Verwandtschaft, dörfliche Beziehungen – mit den Gefahren des Widerstands. Aus dieser Kombination entsteht eine Situationskomik, die auf Verwechslung und Doppelmoral setzt: Chaudard hält sich mit dem Feind gut, während in seinem eigenen Haus der Widerstand Unterschlupf findet. Die Anlage als Wiedersehen alter Kameraden, die in eine gefährliche Lage hineinschlittern, verweist auf eine Erzählform, die komische Situationen aus historischem Ernst gewinnt, ohne diesen selbst zum Thema zu machen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 1977 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar als Zeitdokument einer bestimmten Form französischer Kriegskomödie kennzeichnet. Innerhalb der Komödie besetzt er eine Nische, die auf bekannte Figurenkonstellationen setzt und weniger auf große Überraschungen als auf das vertraute Wiedersehen mit Chaudard, Tassin und Pithivier baut.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jean Lefebvre als Pithivier, employé municipal, Roche-sur-Yon
- Pierre Mondy als Paul Chaudard, quincailler
- Henri Guybet als Tassin, ouvrier aux abattoirs de Nice
- Patricia Karim als Mme Paul Suzanne Chaudard, fille d'instituteur
- Gérard Hérold als Commandant Gilles, résistant recherché
- Gérard Jugnot als Gaston Gorgeton, charpentier, menuisier
- André Pousse als Lambert, chef de la milice française locale
- Jean Carmet als M. Albert, le passeur qui ne parle pas Anglais
- Michel Berto als Le passager dans l'avion qui vient d'Angleterre
- Konrad von Bork als Le colonel SS, commandant de la Kommandantur
Weitere Filme von Robert Lamoureux
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.