Pierre Mondy
Werdegang
Pierre Mondy, geboren am 10. Februar 1925 als Pierre Cuq, war ein französischer Film- und Theaterschauspieler sowie Regisseur. Sein erster Filmauftritt erfolgte 1949 in Jacques Beckers „Rendez-vous de juillet", danach wirkte er in mehr als 140 Filmen mit. Internationale Beachtung fand er 1960 mit der Rolle des Napoléon Bonaparte in Abel Gances „Austerlitz". In den 1970er Jahren wurde die Komödie „Mais où est donc passée la septième compagnie?" zu seinem erfolgreichsten Film. Von 1992 bis 2005 spielte er in der französischen Fernsehserie „Les Cordier, juge et flic". Als Synchronsprecher lieh er 1985 und 1986 Figuren in zwei Asterix-Zeichentrickfilmen seine Stimme. Neben der Schauspielerei führte er Regie bei vier Filmen und dreizehn Fernsehepisoden und inszenierte über 60 Theaterproduktionen, darunter 1973 die Uraufführung von „La Cage aux folles". Mondy starb am 15. September 2012 im Alter von 87 Jahren an Lymphdrüsenkrebs.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme mit Pierre Mondy als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1965 bis 1986, decken also einen Zeitraum von 21 Jahren ab. Genre-Schwerpunkte liegen bei Komödie und Kriegsfilm, ergänzt durch Krimi, Familie, Abenteuer, Animation, Thriller und Mystery. Darunter finden sich die beiden „7. Kompanie"-Filme, „Mord im Fahrpreis inbegriffen", „Drei Schlappschwänze auf großer Tour", „Pinot, Gendarm und Herzensbrecher" sowie die beiden Asterix-Animationsfilme.
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel bewegen sich zwischen 5,6 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Am besten bewertet sind die beiden „7. Kompanie"-Filme mit jeweils 7,3, am schwächsten schneidet „Pinot, Gendarm und Herzensbrecher" mit 5,6 ab. Der älteste erfasste Titel liegt 40 Jahre nach Mondys Geburt, der jüngste 61 Jahre danach – die Katalogauswahl deckt damit einen mittleren Ausschnitt seiner langen Filmlaufbahn ab.