Hurra, die 7. Kompanie ist wieder da (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Lamoureux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (319 Stimmen) |
Worum es geht
Juni 1940, mitten im militärischen Debakel: Oberfeldwebel Chaudard und seine beiden Soldaten Tassin und Pithivier entkommen den deutschen Truppen. Ihr Abschleppwagen bleibt allerdings auf einer Brücke liegen, nachdem eine Mine, eine Art „Bombardement von unten“, ihn außer Gefecht gesetzt hat.
Nach weiteren Missgeschicken landen die drei in Unterhosen bei Mutter Crouzy. Sie nimmt die Männer auf und versorgt sie mit Uniformen französischer Offiziere, die sich während des „strategischen Rückzugs“ in Zivil abgesetzt und ihre Kleidung zurückgelassen haben. Kaum neu eingekleidet, werden die drei erneut festgenommen und in ein Schloss gebracht, in dem weitere Mitglieder des französischen Generalstabs gefangen sitzen. Unfreiwillig zu Offizieren befördert, stehen sie plötzlich im Begriff, die gesamte Führungsriege zu befreien. Es folgt eine Reihe einfallsreicher Fluchtversuche, die das Trio erneut ins Abenteuer stürzt.
Entstehungsgeschichte
Robert Lamoureux verantwortete die Regie dieser Komödie aus dem Jahr 1975. Jean Lefebvre, Pierre Mondy, Henri Guybet und Pierre Tornade bilden die Besetzung. Trotz des Kriegsschauplatzes ist der Film schon für Kinder ab 6 Jahren freigegeben, was den heiteren Grundton unterstreicht. International ist er als „The Seventh Company Has Been Found“ bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Kriegsfilm verlangt eine besondere Balance. Hier wird der Krieg nicht als Heldenepos erzählt, sondern als Kette von Pannen, Verwechslungen und Improvisationen. Schon die Wortwahl der Handlung, vom „Bombardement von unten“ bis zum „strategischen Rückzug“, zeigt, wie ironisch der Film mit militärischer Sprache umgeht.
Das Kernmotiv ist die Verkleidung. Drei einfache Soldaten schlüpfen in Offiziersuniformen und müssen eine Rolle spielen, für die sie nicht vorgesehen sind. Aus dieser Diskrepanz zwischen Rang und Person entsteht die Komik, zugleich nimmt die Geschichte militärische Hierarchien aufs Korn. Die Struktur aus aufeinanderfolgenden Fluchtversuchen erlaubt eine episodische Erzählweise, die von Einfall zu Einfall springt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 zeigt ein deutlich positives Echo. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren, aber aussagekräftigen Basis.
51 Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film damit gut. Innerhalb der Kriegskomödie steht er für eine Spielart, die den Schrecken der Zeit nicht ausblendet, ihn aber durch Absurdität und Menschlichkeit der Figuren bricht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jean Lefebvre als Pithivier
- Pierre Mondy als Sergent-chef Chaudard
- Henri Guybet als Tassin
- Pierre Tornade als Capitaine Dumont
- Érik Colin als Lieutenant Duvauchel
- Robert Lamoureux als Colonel Blanchet
- Bernard Dhéran als Colonel Voisin
- Jacques Monod als Panadon
- René Bouloc als Le soldat prisonnier qui s'indigne pour les patates
- Robert Dalban als Colonel Bricard
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