Wo bitte ist die 7. Kompanie geblieben? (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Lamoureux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (394 Stimmen) |
Worum es geht
Im Juni 1940, während des französischen Zusammenbruchs, zieht sich die 7. Kompanie des 106. Fernmelderegiments unter dem Kommando von Hauptmann Dumont in die Wälder zurück. Lange hält das Versteck nicht: Die Einheit wird rasch von der deutschen Armee eingekesselt und gefangen genommen.
Nur drei Männer entgehen diesem Schicksal, weil sie zuvor auf einen Beobachtungsposten geschickt worden waren. Der liegt auf den Anhöhen der benachbarten, erfundenen Gemeinde Ures, genauer auf deren Friedhof. Es sind die Soldaten Pithivier und Tassin unter dem Befehl von Oberfeldwebel Chaudard. Im zivilen Leben war Pithivier Gemeindeangestellter im Außendienst in La Roche-sur-Yon, Tassin arbeitete in einem Schlachthof in Nizza, und Chaudard führte eine Eisenwarenhandlung in Vesoul. Nun sind die drei im besetzten Frankreich auf sich allein gestellt. Essen muss erst gefunden werden, militärisches Gerät gilt als heilig, und den Deutschen sollte man tunlichst nicht in die Quere kommen.
Entstehungsgeschichte
Robert Lamoureux führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 1973 Regie, die im Englischen „Now Where Did the Seventh Company Get to?“ heißt. Pierre Mondy, Jean Lefebvre, Aldo Maccione und Érik Colin gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Kriegsfilm gehen hier eine Verbindung ein, die ihren Humor aus einer ernsten historischen Lage bezieht. Die Niederlage einer Armee und die Besetzung eines Landes bilden den Rahmen, doch im Mittelpunkt stehen keine Helden, sondern drei gewöhnliche Männer, die unfreiwillig übrig geblieben sind.
Die zivilen Berufe der drei sind dabei ein wichtiger Schlüssel. Ein Gemeindeangestellter, ein Schlachthofarbeiter und ein Eisenwarenhändler sind keine Berufssoldaten, und genau diese Unbedarftheit prägt ihren Umgang mit der Lage. Dass Chaudard als Vorgesetzter auftritt, gibt der kleinen Gruppe eine Hierarchie, die angesichts der Umstände fast komisch wirkt. Die Details zeigen die Haltung des Films: Die Sorge ums Essen und die Ehrfurcht vor dem militärischen Gerät stehen gleichrangig neben der Gefahr durch die Besatzer.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten erreicht der Film eine deutlich positive Durchschnittsbewertung, die sich auf einige hundert Stimmen stützt. 53 Jahre nach dem Erscheinen fällt das Urteil damit klar zugunsten dieser Kriegskomödie aus. Innerhalb des Genres steht der Titel für eine Spielart, die militärische Katastrophen aus der Sicht versprengter Einzelner erzählt und dabei auf Situationskomik statt auf Schlachtenszenen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre Mondy als Sergent-chef Chaudard
- Jean Lefebvre als Soldat Pithivier
- Aldo Maccione als Soldat Tassin
- Érik Colin als Lieutenant Duvauchel, pilote de l’armée de l’Air
- Alain Doutey als Carlier dit : Le P'tit
- Robert Lamoureux als Colonel Blanchet
- Pierre Tornade als Capitaine Dumont, commandant de la 7ème compagnie
- Jacques Marin als L'épicier, collaborateur avant l'heure
- Paul Bisciglia als Père de la filette, en exode sur la route
- Robert Dalban als Fermier, ancien combattant de 14-18
Weitere Filme von Robert Lamoureux
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.