Ein Mann sieht rosa (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Veber |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 95.130.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.104.745 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (533 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
François Pignon ist ein Mann im dunklen Anzug, unauffällig und leise. Er arbeitet als Buchhalter in einer Fabrik für Gummiprodukte, deren wichtigstes Erzeugnis das Kondom ist. Dann erfährt er, dass ihm gekündigt werden soll, aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch, weil man ihn schlicht für einen Trottel hält.
Sein Leben bietet wenig Halt. Seine Frau hat ihn vor zwei Jahren verlassen und geht ihm aus dem Weg, sein Sohn im Teenageralter meidet ihn. Was bleibt, ist der Gedanke, sich das Leben zu nehmen. Da greift Belon ein, sein neuer Nachbar auf dem Flur, ein pensionierter Betriebspsychologe. Auf dessen Rat hin lässt Pignon das Gerücht streuen, er sei homosexuell.
Das erfundene Coming-out verfehlt seine Wirkung nicht. Die Geschäftsleitung beschließt, Pignon aus Gründen politischer Korrektheit zu behalten, um keinen Ärger mit einer bestimmten Gemeinschaft zu riskieren. Über Nacht gilt er als Außenseiter, obwohl er sein Verhalten nicht im Geringsten verändert hat. Zumindest anfangs. Was sich ändert, ist der Blick der anderen.
Entstehungsgeschichte
Francis Veber inszenierte die Komödie, die 2001 erschien. Vor der Kamera stehen Daniel Auteuil, Gérard Depardieu, Thierry Lhermitte und Michèle Laroque. Freigegeben ist der Film bereits ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie eingeordnet, bezieht der Film seinen Witz aus einer einzigen Behauptung, die alles kippt: Nicht Pignon ändert sich, sondern die Wahrnehmung seiner Umgebung. Die Anlage der Geschichte ist die eines Gedankenexperiments über Vorurteile und Opportunismus in einem Betrieb, in dem ein Mensch erst dann interessant wird, wenn er in eine Schublade passt.
Vier bekannte Namen in der Besetzung deuten auf ein Ensemblestück hin, in dem die Reaktionen der Kollegen ebenso viel Raum bekommen wie die Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,4 von 10 zeigt ein Publikum, das den Film als solide, aber nicht herausragend einstuft. Die Stimmenzahl liegt bei einigen hundert, die Basis ist also überschaubar.
Fünfundzwanzig Jahre nach der Veröffentlichung von 2001 steht die Komödie für eine Spielart des Genres, die gesellschaftliche Reflexe mit einer schlichten Grundidee vorführt, ohne dabei laut zu werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als François Pignon
- Gérard Depardieu als Félix Santini
- Thierry Lhermitte als Guillaume, the Director of Public Relations
- Michèle Laroque als Miss Bertrand
- Michel Aumont als Belone, le voisin de Pignon
- Jean Rochefort als Kopel, le directeur de l'usine
- Alexandra Vandernoot als Christine
- Edgar Givry als Mathieu
- Irina Ninova als Martine
- Marianne Groves als Suzanne
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Verfügbarkeit
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