Enter the Void (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gaspar Noé |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 161 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 754.249 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (2.055 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oscar dealt in Tokio mit Drogen und wohnt dort mit seiner Schwester Linda, die in einem Nachtclub arbeitet. Beide haben als Kinder ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und einander damals versprochen, sich nie zu trennen.
Bei einer Polizeirazzia in einer Bar namens "The Void" wird Oscar erschossen. Von da an löst sich der Film vom Körper: Was folgt, ist ein Blick von oben über die Neonlichter der Stadt, durch Wände und Decken, in die Vergangenheit und zurück — Oscars Bewusstsein, das Linda nicht verlassen kann. Die Anlage folgt lose dem Tibetischen Totenbuch.
Entstehungsgeschichte
Gaspar Noé schrieb den Film gemeinsam mit Lucile Hadzihalilovic und nennt ihn ein psychedelisches Melodram.
Er trug die Idee fünfzehn Jahre mit sich. Erst der kommerzielle Erfolg von "Irreversibel" (2002) ermöglichte die Finanzierung über Wild Bunch; das Budget lag bei 12,4 Millionen Euro. Gedreht wurde ab Oktober 2007 in Tokio und Montreal.
Hinter den Kulissen
Der Film ist fast durchgehend aus der Ich-Perspektive gefilmt: Zu Beginn sieht man Oscars Blick einschließlich Blinzeln, später schwebt die Kamera über der Stadt und taucht durch Fenster. Die Kamera führte Benoît Debie, der schon bei "Irreversibel" gearbeitet hatte.
Diese Konsequenz hat einen Preis: Der Film verzichtet über weite Strecken auf Handlung und Dialog und verlangt seinem Publikum eine Ausdauer ab, an der sich die Urteile scheiden.
Einordnung & Wirkung
Eine unfertige Fassung lief 2009 in Cannes, die vollständige 2010 in Sundance. Die Kinostarts folgten im Mai 2010 in Frankreich und im September 2010 in den USA und Großbritannien.
Die Kritik reagierte scharf gespalten: gelobt für Erfindungsreichtum und Bildgestaltung, abgelehnt als ermüdend. Bei Rotten Tomatoes steht er bei 73 Prozent, weltweit spielte er nur rund 1,5 Millionen Dollar ein.
Er gilt als einer der formal radikalsten Filme seiner Zeit — und als einer, den man entweder als Erfahrung oder als Zumutung beschreibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paz de la Huerta als Linda
- Nathaniel Brown als Oscar
- Cyril Roy als Alex
- Olly Alexander als Victor
- Masato Tanno als Mario
- Ed Spear als Bruno
- Emily Alyn Lind als Young Linda
- Jesse Kuhn als Young Oscar
- Nobuko Imai als Tito
- Sakiko Fukuhara als Saki
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Verfügbarkeit
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