Vortex (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gaspar Noé |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 340.619 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (281 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein altes Ehepaar in Paris, ein Alltag, der zunehmend aus den Fugen gerät. Sie war einmal Psychoanalytikerin, doch ihr Gedächtnis lässt sie zunehmend im Stich, ihr Denken verliert die Ordnung. Er, ein Mann, der über Filme und Träume schreibt, kämpft mit den banalen, mondänen Anforderungen des Alltags, die plötzlich zur Last werden. Vortex erzählt ihre beiden Wirklichkeiten in einem geteilten Bild, das die zwei Leben nebeneinanderstellt, ohne sie zu synchronisieren. Was Würde und Autonomie in einem Dasein bedeuten, das zunehmend von Medikamenten und Kontrollverlust bestimmt wird, bleibt die zentrale Frage, die der Film aufwirft, ohne sie aufzulösen.
Entstehungsgeschichte
Gaspar Noé hat diesen Film 2021 inszeniert. In den Hauptrollen sind Dario Argento und Françoise Lebrun zu sehen, an ihrer Seite Alex Lutz und Kamel Benchemekh. Der Film ist als Drama eingeordnet und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Entscheidung, die Geschichte im Split Screen zu erzählen, ist mehr als eine formale Spielerei: Sie macht sichtbar, wie zwei Menschen, die ein Leben lang zusammen waren, sich in ihrer Wahrnehmung voneinander entfernen. Das Genre Drama trifft hier auf einen Stoff, der sich ganz auf Alter, Krankheit und die schwindende Kontrolle über das eigene Leben konzentriert, ohne Nebenhandlungen oder Genrezugeständnisse. Die Besetzung mit Dario Argento, sonst eher für andere Arbeiten bekannt, in einer dramatischen Hauptrolle unterstreicht, dass der Film bewusst auf ungewöhnliche Konstellationen setzt, um seinen nüchternen Blick auf Verfall und Nähe zu schärfen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das positiv, aber nicht euphorisch ausfällt. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind vier Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die für eine breitere Einordnung noch recht kurz ist. Innerhalb des Dramas nimmt Vortex mit seiner formalen Zuspitzung auf Krankheit und Alter eine Stellung ein, die sich deutlich von handlungsgetriebeneren Werken des Genres abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dario Argento als Lui
- Françoise Lebrun als Elle
- Alex Lutz als Stéphane
- Kamel Benchemekh als Grocer
- Corinne Bruand als Claire
- Nathalie Roubaud als Junkie
- Kylian Dheret als Kiki
- Philippe Rouyer als Editorial Friend
- Jean-Pierre Bouyxou als Editorial Friend
- Laurent Aknin als Editorial Friend
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Verfügbarkeit
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