Fellinis Stadt der Frauen (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 149 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7 (300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Snaporaz begibt sich auf eine Reise, die sich wie das Bordbuch eines Entdeckers liest. Sein Ziel ist kein gewöhnlicher Ort, sondern der „Planet Frau“, eine Welt, die er mit Neugier, Verunsicherung und wachsendem Staunen durchstreift. Was er dort erlebt, folgt nicht der Logik einer geradlinigen Handlung, sondern der eines Traums.
Die Stationen dieser Reise gleichen einem Umzug, einem Fest, einem Karussell der Eindrücke, in dem sich Bilder überlagern und ineinanderfließen. Zugleich schimmert durch das Geschehen immer wieder die Erinnerung hindurch, sodass der Film auch vom Kino selbst erzählt.
Entstehungsgeschichte
Federico Fellini drehte die Komödie im Jahr 1980, und schon der deutsche Titel „Fellinis Stadt der Frauen“ stellt seinen Namen voran. Marcello Mastroianni spielt den Reisenden Snaporaz, weitere Rollen übernehmen Anna Prucnal, Bernice Stegers und Jole Silvani. Im Englischen heißt der Film „City of Women“. Die Freigabe liegt erst ab 18 Jahren, was die Zielgruppe eindeutig auf ein erwachsenes Publikum begrenzt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Abenteuer und Fantasy. Diese Kombination spiegelt die Anlage der Geschichte genau: Die Reise liefert den abenteuerlichen Rahmen, die traumhafte Logik den fantastischen Einschlag und der Blick auf den irritierten Entdecker den komischen Ton.
Aufschlussreich ist, dass der Film als Tagebuch einer Erkundung und gleichzeitig als Versuch eines Selbstporträts in Form einer Traumfantasie angelegt ist. Die Figur Snaporaz wird damit zu einer Art Spiegel, in dem sich der Erzähler selbst betrachtet. Mastroianni trägt als Snaporaz die Perspektive des Reisenden, durch dessen Augen die fremde Welt erscheint. Die Zuspitzung auf einen „Planeten“ zeigt, dass es weniger um Realismus als um eine überhöhte, verspielte Versuchsanordnung geht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 Punkten weist auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Sie beruht auf wenigen hundert Stimmen, einer eher kleinen Basis.
46 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für ein Kino, das Traum, Erinnerung und Komik bewusst vermischt. Innerhalb der fantastischen Komödie nimmt er eine eigenwillige Stellung ein, weil er Handlung durch Bilderfluss ersetzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Marcello Mastroianni als Snàporaz
- Anna Prucnal als Elena, the Wife
- Bernice Stegers als Lady on the Train
- Jole Silvani als Motorcyclist
- Donatella Damiani als Donatella, Woman on Roller Skates
- Ettore Manni als Dr. Xavier Katzone
- Fiammetta Baralla als Oliver Hardy
- Hélène Calzarelli als Feminist
- Catherine Carrel als Commandant
- Marcella Di Falco als Slave
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Verfügbarkeit
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