Firefox (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Thriller |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-06-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 70.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (646 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten im Kalten Krieg entwickeln die Sowjets ein neuartiges Kampfflugzeug, das im Westen für Unruhe und hektische Aktivität sorgt. Überschallgeschwindigkeit, Tarnkappentechnik und ein hoch entwickeltes Waffensystem machen den „Firefox“, so die inoffizielle Bezeichnung, allen NATO-Flugzeugen weit überlegen. Bisher existiert nur ein Prototyp, und damit das so bleibt, planen Amerikaner und Briten, die Maschine zu stehlen. Ausgewählt wird Mitchell Gant, Air-Force-Pilot und Vietnamkriegsveteran: Er spricht fließend russisch und hat dieselbe Körpergröße wie der Testpilot Oberts Voskow. Die übergelaufenen sowjetischen Wissenschaftler Baranovich und Semelovsky machen ihn mit der Technologie vertraut, dann wird er eingeschleust — mit KGB und Militär im Nacken.
Entstehungsgeschichte
Clint Eastwood führte bei diesem 1982 erschienenen Film Regie und steht zugleich vor der Kamera; an seiner Seite spielen Freddie Jones, David Huffman und Warren Clarke. Die Freigabe ist ab 16 Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction, Action und Thriller greifen hier ineinander, ohne dass eines der drei die Führung übernimmt. Das technische Wunschobjekt liefert die Science-Fiction-Komponente, die Einschleusung den Thriller, der Zugriff auf die Maschine die Action — und die Erzählung ist genau in dieser Reihenfolge gebaut. Auffällig ist, dass der Plan an einer körperlichen Zufälligkeit hängt: an Sprachkenntnis und Körpergröße. Das verschiebt das Gewicht von der Waffe auf den Menschen, der sie bedienen soll. Dass die Hauptfigur als Kriegsveteran eingeführt wird, gibt der Anspannung eine zweite Ebene, die neben der äußeren Verfolgung mitläuft. Die Anlage teilt den Film erkennbar in eine Vorbereitung und einen Vollzug.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus, und die Zahl der Stimmen bleibt im mittleren dreistelligen Bereich. Das entspricht der Zwitterstellung des Films: Wer einen Thriller erwartet, bekommt über weite Strecken eine technische Vorbereitung, wer Action erwartet, muss auf sie warten. 44 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Stoff zwangsläufig als Zeitdokument seiner Blockkonstellation: Was damals als Vorsprung der Gegenseite gedacht war, liest sich heute als Momentaufnahme eines bestimmten Konfliktbilds. Auch die Vorstellung von einem einzelnen Prototyp, an dem eine ganze Machtbalance hängt, gehört erkennbar in diese Zeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Mitchell Gant
- Freddie Jones als Kenneth Aubrey
- David Huffman als Captain Buckholz
- Warren Clarke als Pavel Upenskoy
- Ronald Lacey als Semelovsky
- Kenneth Colley als Colonel Kontarsky
- Klaus Löwitsch als General Vladimirov
- Nigel Hawthorne als Pyotr Baranovich
- Stefan Schnabel als First Secretary
- Thomas Hill als General Brown
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Verfügbarkeit
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