Frankenstein schuf ein Weib (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (151 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Doktor Frankenstein hat einen Durchbruch erzielt: Er hat sich selbst für eine Stunde in einen Zustand klinischen Todes versetzt und konnte beweisen, dass der Geist den Körper nicht sofort verlässt, wenn das Herz aufhört zu schlagen. Bei seinen Versuchen wird er von Hans unterstützt, einem jungen Mann aus dem Dorf, dessen Vater als Mörder guillotiniert wurde, sowie von Doktor Hertz, dem Landarzt, in dessen Haus und mit dessen Mitteln er arbeitet. Im Dorf lebt auch Christina, die Tochter des Gastwirts, eine schöne junge Frau, deren Gesicht durch Brandnarben entstellt ist und die wegen einer Fehlstellung ihres Körpers kaum gehen kann. Hans liebt sie. Eines Abends dringen drei wohlhabende junge Männer, die sich alles erlaubt glauben, in das Gasthaus ein und bringen ein Unglück in Gang, dessen Folgen die Geschichte in eine andere Richtung lenken, als der Ausgangspunkt vermuten lässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1967 unter der Regie von Terence Fisher. In den Hauptrollen sind Peter Cushing, Susan Denberg, Thorley Walters und Robert Morris zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich hier weniger als reines Schockkino denn als Versuch, wissenschaftliche Grenzüberschreitung mit einem Drama um Ausgrenzung und Rache zu verbinden. Die Figur der Christina, gezeichnet von Narben und körperlicher Einschränkung, rückt Fragen von Schönheit, Blick und Verletzlichkeit in den Mittelpunkt, während Frankensteins Experiment die klassische Idee der Wiederbelebung mit einer neuen, körperbezogenen Wendung versieht. Die Anlage der Handlung – ein Dorf, eine gedemütigte Familie, übergriffige junge Männer aus besseren Verhältnissen – deutet auf ein Erzählmuster hin, das gesellschaftliche Ungleichheit als Auslöser für das folgende Unglück nutzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1967 und heute liegen mehrere Jahrzehnte, was den Film als Vertreter eines älteren Horror-Science-Fiction-Kinos ausweist, in dem Frankenstein-Stoffe als eigenständige Reihe mit wiederkehrenden Figuren wie dem Doktor selbst, gespielt von Peter Cushing, fortgeführt wurden. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Phase, in der klassische Schauerstoffe mit dramatischeren, auf Figuren und ihre Verletzungen zielenden Elementen angereichert wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Baron Frankenstein
- Susan Denberg als Christina
- Thorley Walters als Dr. Hertz
- Robert Morris als Hans
- Duncan Lamont als The Prisoner
- Peter Blythe als Anton
- Barry Warren als Karl
- Derek Fowlds als Johan
- Alan MacNaughtan als Kleve
- Peter Madden als Chief of Police
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Verfügbarkeit
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