Fünf Gräber bis Kairo (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 855.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (157 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nordafrika, 1942, mitten im Krieg gegen die deutschen Truppen: Ein britischer Panzer, beladen mit Toten, rollt führerlos durch die Wüste. Einziger Überlebender ist John J. Bramble, der sich schwer verletzt bis zu einem britischen Stützpunkt schleppt. Dort erwartet ihn jedoch keine Rettung, sondern Leere – die Briten sind vor den anrückenden feindlichen Verbänden geflohen. Hotelbesitzer Farid nimmt sich des Erschöpften an, gegen den erklärten Willen seines Zimmermädchens Mouche, das um ihr Leben fürchtet. Kaum ist Bramble untergebracht, trifft Feldmarschall Erwin Rommel selbst ein und macht das Hotel kurzerhand zu seinem Hauptquartier. Aus der Zufluchtsstätte wird damit über Nacht ein Ort mitten im Zentrum der Gefahr.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder inszenierte diesen Kriegsfilm 1943. In den Hauptrollen sind Franchot Tone als Bramble, Anne Baxter als Mouche, Akim Tamiroff als Farid und Erich von Stroheim als Rommel zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Thriller und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt Fronten und Schlachten steht ein einzelner, abgeschotteter Schauplatz im Mittelpunkt – ein Hotel, in dem sich Verfolger und Verfolgter unter einem Dach befinden. Diese Enge erzeugt die Spannung eines Kammerspiels, während die historische Kriegssituation im Hintergrund weiterläuft. Dass mit Rommel eine reale militärische Führungsfigur als Figur auftaucht, verleiht der fiktiven Rettungs- und Tarngeschichte um Bramble, Mouche und Farid zusätzliches Gewicht und macht aus einer persönlichen Überlebensgeschichte zugleich ein Stück Kriegsgeschehen im Kleinen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 aus einem eher überschaubaren, dreistelligen Stimmenaufkommen bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Bereich der Publikumsgunst. Seit der Entstehung 1943 sind mittlerweile über achtzig Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühphase des Kriegsfilmgenres verortet, in der Nähe zum tatsächlichen Kriegsgeschehen entstanden. Diese zeitliche Nähe unterscheidet ihn von späteren Kriegsfilmen, die den Zweiten Weltkrieg aus größerer historischer Distanz betrachten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Franchot Tone als Cpl. John J. Bramble / Paul Davos
- Anne Baxter als Mouche
- Akim Tamiroff als Farid
- Erich von Stroheim als Field Marshal Erwin Rommel
- Peter van Eyck als Lt. Schwegler
- Fortunio Bonanova als Gen. Sebastiano
- Philip Ahlm als Second Soldier (uncredited)
- Roger Creed als Fourth Soldier (uncredited)
- Hans Moebus als Third Soldier (uncredited)
- Leslie Denison als British Captain (uncredited)
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Verfügbarkeit
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