Hasch mich - ich bin der Mörder (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Girault |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antoine Brisebard ist Schriftsteller und zugleich Opfer eines Erpressers. Was ihm widerfährt, verarbeitet er in seinem neuen Buch auf seine Weise: Die Hauptfigur des Buches erschießt dort den Erpresser. Die Fiktion bietet ihm eine Genugtuung, die ihm im wirklichen Leben verwehrt bleibt.
Doch eines Tages holt die Wirklichkeit die Geschichte ein. Der Gangster steht tatsächlich vor der Tür, und Brisebard erschießt ihn, allerdings nicht mit Absicht, sondern durch einen Zufall. Was im Buch als geplanter Akt der Befreiung angelegt war, geschieht nun ungewollt. Und weil ein Autor, der gerade über den Mord an seinem Erpresser geschrieben hat, plötzlich einen toten Erpresser vor sich hat, hat die Polizei naturgemäß viele Fragen.
Entstehungsgeschichte
Jean Girault inszenierte die Komödie, die 1971 erschien. Louis de Funès steht an der Spitze eines Ensembles, zu dem außerdem Claude Gensac, Michel Galabru und Bernard Blier gehören. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was bei einer Krimikomödie mit einem Todesfall als Ausgangspunkt dem heiteren Ton entspricht.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi verbinden sich hier zu einer Geschichte, deren Witz aus einer fatalen Übereinstimmung entsteht. Der zentrale Einfall ist die Spiegelung von Buch und Leben. Brisebard hat den Mord an seinem Erpresser bereits zu Papier gebracht, und genau das macht ihn nach dem tatsächlichen Todesschuss zum idealen Verdächtigen. Seine eigene Fantasie wird zum belastenden Indiz.
Die Anlage lässt viel Raum für Verwicklungen. Ein unbeabsichtigter Schuss, ein Täter, der im Grunde keiner sein wollte, und Ermittler, denen die Zusammenhänge verdächtig erscheinen müssen, bilden eine klassische Konstellation der Verwechslungs- und Verlegenheitskomödie.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 schneidet der Film beim Publikum gut ab, wobei die Bewertung auf wenigen hundert Stimmen beruht. Die Zustimmung ist deutlich, die Basis allerdings überschaubar.
55 Jahre nach seinem Erscheinen gehört der Film zu den Krimikomödien, die aus einer einzigen absurden Prämisse eine ganze Kette von Komplikationen entwickeln. Die Idee, dass ein Autor von seiner eigenen Geschichte eingeholt wird, trägt dabei auch über den zeitlichen Abstand hinweg.
Bilder




Besetzung & Stab
- Louis de Funès als Antoine Brisebard
- Claude Gensac als Sylvie Brisebard
- Michel Galabru als Tonelotti l'entrepreneur
- Bernard Blier als Inspecteur Ducros
- Guy Tréjan als Adrien Colas
- Ferdy Mayne als Mr. Grunder
- Yvonne Clech als Cécile Grunder
- Florence Blot als Madame Cramusel
- Micheline Luccioni als Françoise
- Christiane Muller als Mathilde
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Verfügbarkeit
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