Quietsch ... Quietsch ... Wer bohrt denn da nach Öl? (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Girault |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (191 Stimmen) |
Worum es geht
Léonard Monestier ist ein Geschäftsmann, der ständig unter Strom steht, und das nicht ohne Grund: Seine Frau Cynthia hat ein Faible für windige Börsengeschäfte und ein Hausschwein-Ersatz namens Pouic-Pouic, einen Hahn, der ihr ganzes Herz erobert hat. Als Cynthia einem Betrüger vermeintlich ölhaltige Grundstücke am Orinoco abkauft, gerät Léonard in Panik und sucht verzweifelt jemanden, der ihm die wertlose Konzession abnimmt. Die Lösung scheint sich in Antoine zu finden, einem reichen, aber leicht zu überrumpelnden jungen Mann, der obendrein in Léonards launische Tochter Patricia verliebt ist. Die Ausgangslage ist klassische Verwechslungs- und Täuschungskomödie: Geld, Eitelkeit und Liebe geraten in ein Geflecht, aus dem sich niemand ohne Blessuren befreien dürfte.
Entstehungsgeschichte
Der 1963 entstandene Film wurde von Jean Girault inszeniert. In den Hauptrollen sind Louis de Funès, Mireille Darc, Roger Dumas und Jacqueline Maillan zu sehen. Die Komödie ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangskonstellation – eine Ehefrau mit Vorliebe für zweifelhafte Spekulationen, ein cholerischer Ehemann, eine widerspenstige Tochter und ein naiver Verehrer – zeigt die typische Anlage einer Boulevardkomödie, die auf Missverständnissen und Charakterkontrasten aufbaut. Dass die vermeintliche Ölquelle sich als Trugbild erweist, deutet auf ein Spiel mit Gier und Selbstüberschätzung hin, das sich durch die gesamte Konstellation zieht. Der Hahn Pouic-Pouic als Haustier der exzentrischen Cynthia unterstreicht den satirischen Ton: Absurdität als Stilmittel, nicht als Zufall. Die Figurenkonstellation – reich, dumm, verliebt – liefert den Motor für die komischen Verwicklungen, ohne dass es weiterer Erklärung bedarf.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Über sechzig Jahre nach seiner Entstehung liefert er ein Beispiel für die französische Komödientradition der frühen 1960er Jahre, in der pointierte Figurenzeichnung und turbulente Handlungsführung im Vordergrund stehen. Die Kombination aus Wirtschaftssatire und Familienkomödie positioniert ihn als typisches Produkt seiner Zeit, dessen Wirkung sich vor allem aus dem Zusammenspiel der Besetzung ergibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis de Funès als Léonard Monestier
- Mireille Darc als Patricia Monestier
- Roger Dumas als Paul Monestier
- Jacqueline Maillan als Cynthia Monestier, la femme de Léonard
- Daniel Ceccaldi als Pedro Castelli
- Christian Marin als Charles
- Guy Tréjean als Antoine Brévin
- Philippe Nicaud als Simon Guilbaud
- María Rosa Rodríguez als Palma Diamantino
- Yves Barsacq als Mario, un valet de Brévin
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Verfügbarkeit
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