Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lina Wertmüller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-12-18 |
| Einspielergebnis | 12.014.430 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (344 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Raffaela ist reich und unternimmt mit ihren Freunden einen Ausflug auf einer teuren Jacht über das Mittelmeer. Das Boot führt Gennarino, ein Kommunist, der mit ihrem Verhalten und ihrem Charakter wenig anfangen kann. An Bord treffen damit zwei Haltungen aufeinander, die sich kaum vereinbaren lassen, und die Spannung zwischen beiden ist von Beginn an spürbar.
Eines Morgens wacht Raffaela auf und erfährt, dass ihre Freunde irgendwo angelegt haben. Sie verlangt von Gennarino, sie ebenfalls dorthin zu bringen. Doch das Boot geht unter, und die beiden landen auf einer Insel. Nun müssen sie die Zeit miteinander verbringen, ob sie wollen oder nicht. Bald wird deutlich, dass die Rollen, die auf der Jacht galten, auf der Insel verkehrt sind. Wohin diese Umkehrung die beiden führt, zeigt erst der Film.
Entstehungsgeschichte
Lina Wertmüller führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1974, dessen englischer Titel schlicht „Swept Away“ lautet. Der deutsche Titel fällt dagegen ausgesprochen lang aus und klingt beinahe wie eine kleine Erzählung für sich. Giancarlo Giannini und Mariangela Melato stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt um Riccardo Salvino und Isa Danieli.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm verbinden sich in einer Konstellation, die auf Reibung angelegt ist. Eine wohlhabende Frau und ein Kommunist als Bootsführer: Der Gegensatz ist nicht nur persönlich, sondern auch gesellschaftlich gemeint. Die Insel wirkt dabei wie eine Versuchsanordnung, in der die gewohnte Ordnung außer Kraft gesetzt ist und zwei Menschen ohne Publikum aufeinander angewiesen sind.
Die Genremischung legt nahe, dass der Film zwischen Spott und Ernst pendelt. Die komischen Momente entstehen aus dem Zusammenprall der Haltungen, das Drama aus der Frage, was von diesen Haltungen übrig bleibt, wenn äußere Sicherheiten fehlen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber nicht mehr ganz schmale Basis. Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 52 Jahre.
Innerhalb des Liebesfilms nimmt das Werk eine eigenwillige Stellung ein: Statt einer Romanze unter Gleichgestellten erzählt es von einer Begegnung, in der Klasse, Macht und Anziehung untrennbar verknüpft sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- Giancarlo Giannini als Gennarino Carunchio
- Mariangela Melato als Raffaella Pavone Lanzetti
- Riccardo Salvino als Signor Pavone Lanzetti
- Isa Danieli als Anna
- Aldo Puglisi als un collega di Gennarino
- Anna Melita als Una conoscente di Raffaela
- Eros Pagni als un giornalista di sinistra conoscente dei Pavone Lanzetti
- Vittorio Fanfoni
- Lorenzo Piani
- Giuseppe Durini
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Verfügbarkeit
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