Sperelli setzt sich durch (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lina Wertmüller |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-10-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (407 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Grundschullehrer aus Ligurien wird durch einen Computerfehler versetzt, und zwar in eine Gemeinde in der Nähe von Neapel. Dort übernimmt er eine dritte Klasse, eine Gruppe von Kindern, die er nicht kennt und die ihn ebenso wenig kennen.
Aus diesem Irrtum der Verwaltung entwickelt sich eine Begegnung zweier Welten. Der Lehrer, der eigentlich gar nicht hier sein sollte, steht vor einer fremden Klasse und muss einen Umgang mit ihr finden. Zugleich zeichnet sich ab, dass dieser Weg nicht nur in eine Richtung verläuft. Wenn er am Ende wieder geht, wird er den Kindern etwas beigebracht haben, vor allem aber wird er selbst etwas gelernt haben. Was genau das ist, erschließt sich erst im Lauf der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Lina Wertmüller inszenierte die Komödie, die 1992 erschien. Paolo Villaggio steht im Mittelpunkt der Besetzung, dazu kommen Isa Danieli, Paolo Bonacelli und Gigio Morra. Die Geschichte geht auf einen Bestseller von Marcello D'Orta aus dem Jahr 1990 zurück.
Hinter den Kulissen
Als Komödie setzt der Film auf die Reibung zwischen einem Fremden und seiner neuen Umgebung. Ein Lehrer aus Ligurien trifft auf Kinder aus der Gegend um Neapel, und aus diesem Gegensatz entstehen Missverständnisse, aber auch Annäherung.
Der Computerfehler als Auslöser ist ein bewusst banaler Anfang. Niemand hat diese Versetzung gewollt, und gerade deshalb wirkt das, was daraus entsteht, umso bemerkenswerter. Die Anlage folgt dem Muster einer Lernerfahrung in beide Richtungen: Der Erwachsene soll unterrichten und wird selbst zum Lernenden.
Die Kinder der Klasse prägen den Ton der Geschichte mit. Das Schulzimmer wird zum Ort, an dem sich unterschiedliche Lebenswirklichkeiten begegnen, und die Komödie lebt davon, dass keine Seite die andere von Anfang an versteht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 erreicht der Film eine recht hohe Durchschnittswertung. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich, eine Basis, die eine klare Tendenz zeigt.
Seit dem Erscheinen sind 34 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie gehört der Film zu den Schulgeschichten, die ihren Humor mit Wärme verbinden und von einer Begegnung erzählen, die beide Seiten verändert.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Marco Sperelli
- Isa Danieli als Preside
- Paolo Bonacelli als Ludovico Mazzullo
- Gigio Morra als Custode
- Sergio Solli als Cartonaio
- Ester Carloni als Zia Esterina
- Mario Porfito als Sindaco Antonio Ruoppolo
- Filomena Lieto als Cecchina
- Alessandra Detora als Angeluccia
- Raffaele Gioia als Autista
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Verfügbarkeit
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