Horror-Expreß (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eugenio Martín |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mandschurei, 1906. Eine Expedition im Auftrag einer britischen geologischen Gesellschaft stößt unter der Leitung von Professor Alexander Saxton auf einen außergewöhnlichen Fund: eine gefrorene Kreatur, die womöglich Millionen Jahre alt ist.
Saxton verpackt seine Entdeckung in eine Kiste und besteigt mit ihr die Transsibirische Eisenbahn, um nach Europa zurückzukehren. Doch die Fracht bleibt nicht lange ruhig. Das Wesen erwacht und verbreitet während der Fahrt Angst und Schrecken unter den Reisenden.
Seine Opfer lässt es mit weißen Augen zurück, denn es saugt ihnen das Wissen aus. Mit jedem Angriff wird die Kreatur gefährlicher, und der Zug, der die Passagiere eigentlich in Sicherheit bringen soll, wird zu einer Falle, aus der es während der Fahrt kaum ein Entkommen gibt.
Entstehungsgeschichte
Eugenio Martín inszenierte den Horrorfilm, der 1972 erschien und im Englischen „Horror Express“ heißt. Christopher Lee spielt Professor Saxton, an seiner Seite sind Peter Cushing, Telly Savalas und Alberto de Mendoza zu sehen.
Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ganz dem Horror verpflichtet und bezieht seine Wirkung aus einer klar umrissenen Anlage. Ein fahrender Zug ist ein abgeschlossener Raum: Die Passagiere können nicht fliehen, und die Bedrohung bewegt sich mitten unter ihnen. Dieses Prinzip des eingeschlossenen Schauplatzes verbindet die Enge eines Kammerspiels mit der Bewegung einer Reise.
Auch das Monster selbst ist ungewöhnlich angelegt. Es tötet nicht einfach, sondern raubt seinen Opfern ihr Wissen. Damit trifft der Schrecken ausgerechnet das, was die Wissenschaftler der Expedition auszeichnet. Die Verbindung von Forschergeist und Urzeitwesen gibt dem Film zudem einen Hauch von Abenteuer. Die weißen Augen der Opfer liefern ein prägnantes Bild für den Verlust.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,3 von 10, ein Wert im oberen Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer noch schmalen Basis.
54 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Horrorwerken, die ihr Grauen in einem abgeschlossenen Raum entfalten und Wissenschaft und Urzeitschrecken miteinander verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lee als Prof. Sir Alexander Saxton
- Peter Cushing als Dr. Wells
- Telly Savalas als Captain Kazan
- Alberto de Mendoza als Father Pujardov
- Silvia Tortosa als Countess Irina Petrovska
- Julio Peña als Inspector Mirov
- Ángel del Pozo als Yevtushenko
- Helga Liné als Natasha
- Alice Reinheart als Miss Jones
- José Jaspe als Conductor Koniev
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Verfügbarkeit
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