Horror Infernal (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dario Argento |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-02-07 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (693 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach der Lektüre eines Buches über Alchemie kommt Rose zu einem erschreckenden Schluss: Ihr Wohnhaus beherbergt eine der drei Brutstätten der Hölle. Zutiefst beunruhigt schreibt sie sofort an ihren Bruder Mark und macht sich anschließend auf die Suche nach Hinweisen, die die Thesen des Buches stützen könnten. Doch noch bevor Mark den Brief lesen kann, müssen deswegen zwei Menschen sterben. Als er schließlich in New York eintrifft, ist auch seine Schwester nicht mehr am Leben. Weil Rose zu diesem Zeitpunkt allerdings nur als vermisst gilt, ahnt Mark nicht, worauf er sich einlässt und welche Schrecken noch vor ihm liegen.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie steht Dario Argento, das Erscheinungsjahr ist 1980. Die Besetzung führt Leigh McCloskey, Irene Miracle, Eleonora Giorgi und Daria Nicolodi auf. Eine Freigabe erst ab 18 Jahren weist den Film als Werk für erwachsene Zuschauer aus und markiert zugleich, wie deutlich er in seinen Schreckensbildern wird.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller sind die beiden Zuschreibungen, und das Zusammenspiel prägt den Aufbau. Der Thriller liefert die Suche: ein Buch, eine These, jemand, der Belege sammelt. Der Horror sorgt dafür, dass diese Suche selbst gefährlich wird, denn jede Annäherung an die Wahrheit kostet ein Leben. Bemerkenswert ist der Wechsel der Hauptfigur. Die Geschichte beginnt bei Rose und geht auf Mark über, der ohne ihr Wissen weitermacht und noch nicht einmal weiß, dass sie tot ist. Dieses Wissensgefälle zwischen Figur und Publikum ist der eigentliche Motor. Das Haus selbst wird dabei zur Hauptsache: kein Ort, an dem etwas geschieht, sondern der Grund, aus dem es geschieht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, ermittelt aus einer Basis von einigen hundert Stimmen. Für einen Horrorfilm ist das ein solider Wert, gerade weil das Genre selten breite Zustimmung findet. 46 Jahre nach dem Erscheinen fällt vor allem auf, wie wenig der Film auf Erklärung setzt: Die Anordnung mit den drei Brutstätten bleibt eine Vorgabe, aus der sich alles Weitere ergibt, ohne dass sie aufgelöst werden müsste.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leigh McCloskey als Mark Elliot
- Irene Miracle als Rose Elliot
- Eleonora Giorgi als Sara
- Daria Nicolodi als Elise Stallone Van Adler
- Sacha Pitoëff als Kazanian
- Alida Valli als Carol
- Veronica Lazăr als Nurse
- Gabriele Lavia als Carlo
- Feodor Chaliapin Jr. als Professor Arnold / Dr. Varelli
- Leopoldo Mastelloni als John, the Butler
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Verfügbarkeit
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