Hypno (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Hayers |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-04-25 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Norman Taylor lehrt Psychologie an der angesehenen britischen Universität Hempnell und führt mit seiner Frau Tansy ein zufriedenes, gesichertes Leben. Seine Studenten schätzen ihn, seine Kollegen bewundern und beneiden ihn zugleich. Als Norman eines Wochenendes entdeckt, dass Tansy kleine magische Rituale vollzieht und Amulette anfertigt, um ihr Zuhause und die Karriere ihres Mannes vor unsichtbaren Gefahren zu schützen, reagiert er als überzeugter Rationalist entsetzt. Er verlangt, dass sie diese Praktiken aufgibt und sich von jedem Aberglauben distanziert. Von diesem Moment an weicht die häusliche Ruhe einer zunehmend bedrohlichen Atmosphäre, die das Paar in eine ernste Krise stürzt.
Entstehungsgeschichte
„Hypno“, im englischen Original „Night of the Eagle“, entstand 1962 unter der Regie von Sidney Hayers. In den Hauptrollen sind Peter Wyngarde, Janet Blair, Margaret Johnston und Anthony Nicholls zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt einen skeptischen Wissenschaftler gegen die stillen, häuslichen Rituale seiner Frau und lässt genau diesen Gegensatz zum Motor der Handlung werden. Der akademische Rahmen, mit seinen Hierarchien aus Bewunderung und Neid, verleiht dem Horror eine soziale Note: Die Bedrohung kommt nicht aus fernen Welten, sondern aus dem eigenen Umfeld, aus Kollegenkreisen und dem eigenen Zuhause. Dass Norman den Aberglauben seiner Frau als Zumutung für seinen Ruf und seine Rationalität behandelt, macht die Figur zum Prüfstein: Der Film stellt seine Weltsicht auf die Probe, ohne von Anfang an zu verraten, wer am Ende recht behält. Die Konzentration auf ein einzelnes Paar in einem geschlossenen, respektablen Milieu gibt dem Horror etwas Kammerspielartiges, fernab von Spektakel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Hypno“ im soliden Mittelfeld des Horrorgenres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Über sechs Jahrzehnte nach der Entstehung 1962 zählt der Film zu den älteren Beiträgen des Genres, in denen Spannung eher aus psychologischer Verunsicherung als aus expliziten Schockeffekten entsteht. Die Kombination aus akademischem Milieu und übernatürlicher Bedrohung setzt ihn von reinen Schauerfilmen seiner Zeit ab und positioniert ihn als eine Variante des Horrors, die stärker auf Zweifel und Deutungsunsicherheit setzt als auf offene Grauen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Wyngarde als Norman Taylor
- Janet Blair als Tansy Taylor
- Margaret Johnston als Flora Carr
- Anthony Nicholls als Harvey Sawtelle
- Colin Gordon als Lindsay Carr
- Kathleen Byron als Evelyn Sawtelle
- Reginald Beckwith als Harold Gunnison
- Jessica Dunning als Hilda Gunnison
- Norman Bird als Doctor
- Judith Stott als Margaret Abbott
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Verfügbarkeit
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