Im Lauf der Zeit (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 168 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-03-04 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit zwei Jahren zieht Bruno mit einem umgebauten Möbelwagen an der innerdeutschen Grenze entlang. In den kleinen Orten, durch die er kommt, hält er die letzten Projektoren aussterbender Kinos am Laufen. Eines Morgens sieht er, wie ein Mann namens Robert Lander mit seinem VW in die Elbe fährt, sich mit einem Koffer aus dem sinkenden Wagen rettet und ans Ufer schwimmt. Bruno nimmt ihn mit, und aus der zufälligen Begegnung wird eine gemeinsame Reise. Sie führt beide durch ein Deutschland abseits vertrauter Bilder, geprägt von Provinz, Leerstellen und immer wieder von Orten, die mit dem Kino selbst zu tun haben.
Entstehungsgeschichte
„Im Lauf der Zeit“ entstand 1976 unter der Regie von Wim Wenders. In den Hauptrollen sind Rüdiger Vogler als Bruno und Hanns Zischler als Robert Lander zu sehen, an ihrer Seite Lisa Kreuzer und Rudolf Schündler. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – zwei Männer, ein Möbelwagen, eine Fahrt ohne festes Ziel entlang einer Grenze – zeigt, dass es hier weniger um eine stringente Handlung als um eine Bewegung durch Räume und Begegnungen geht. Dass Bruno ausgerechnet Projektoren repariert und die beiden immer wieder auf das Kino selbst stoßen, macht das Reisen und das Zuschauen zu einem eigenen Thema des Films. Die Beschreibung als Drama, ohne weitere Genrezusätze, passt zu einer Geschichte, die von Zwischenmenschlichem und von Landschaft lebt statt von äußerer Zuspitzung. Die Begegnung der beiden Figuren, ein Zufall am Flussufer, wirkt eher wie ein Auslöser für eine lose Kette von Stationen als wie der Beginn eines geschlossenen Plots.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher überschaubaren, dreistelligen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein kleines, aber überdurchschnittlich zustimmendes Publikum hindeutet. Seit der Entstehung 1976 sind fast fünf Jahrzehnte vergangen, der zeitliche Abstand ist entsprechend groß. Innerhalb des Dramas steht der Film mit seiner Konzentration auf Landschaft, Nebenfiguren und beiläufige Beobachtungen für eine Erzählweise, die eher auf Atmosphäre und Ambivalenz setzt als auf klare dramatische Zuspitzungen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Rüdiger Vogler als Bruno Winter
- Hanns Zischler als Robert Lander
- Lisa Kreuzer als Pauline - Cashier
- Rudolf Schündler als Robert's Father
- Marquard Bohm als Man Who Lost His Wife
- Hans Dieter Trayer als Paul - Garage Owner
- Franziska Stömmer als Cinema Owner
- Patric Kreuzer als Little Boy
- Wim Wenders als Spectator at Pauline's Theater (uncredited)
- Peter Kaiser als Masturbating Projectionist (uncredited)
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Verfügbarkeit
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