Julius Caesar (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph L. Mankiewicz |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.920.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom steht am Wendepunkt: Julius Caesar wird zum Diktator ernannt, und in seiner Nähe wächst die Sorge, er könne das Reich in die Tyrannei führen. Eine Gruppe adliger Verschwörer um Brutus und Cassius fasst den Entschluss, ihn zu töten, um die Republik zu retten. Zunächst scheint das Volk den Attentätern zuzustimmen, doch Marcus Antonius tritt mit einer Rede an die Öffentlichkeit, die die Stimmung kippen lässt und einen erbitterten Machtkampf um die Zukunft Roms auslöst.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1953 unter der Regie von Joseph L. Mankiewicz als Verfilmung von Shakespeares Bühnenstoff. In den zentralen Rollen sind Marlon Brando, James Mason, John Gielgud und Louis Calhern zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama mit historischem Zuschnitt bewegt sich der Film zwischen politischem Ränkespiel und persönlicher Tragödie. Die Geschichte ist als Kette von Reden, Beratungen und öffentlichen Auftritten angelegt, in denen Worte selbst zur Waffe werden – die Rede des Marcus Antonius ist dabei der Angelpunkt, an dem sich die politische Lage umkehrt. Die Besetzung mit vier prägnanten männlichen Hauptdarstellern spiegelt die Anlage des Stoffs als Konflikt zwischen wenigen, klar gezeichneten Machtfiguren: dem Diktator, seinen Gegnern und demjenigen, der die öffentliche Meinung für sich gewinnt. Dass die Handlung von der Ernennung Caesars bis zu seiner Ermordung reicht, macht deutlich, dass es weniger um eine einzelne Tat geht als um den gesamten Prozess, in dem aus politischer Überzeugung Gewalt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den soliden, aber nicht breit diskutierten Adaptionen seines Stoffs. Seit seinem Erscheinen 1953 sind über siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des Tonfilms und der Literaturverfilmungen dieser Art einordnet. Innerhalb des historischen Dramas steht er für eine Herangehensweise, die den Text und die Rhetorik des Bühnenwerks ins Zentrum stellt, statt auf große Schlachtenbilder zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marlon Brando als Mark Antony
- James Mason als Brutus
- John Gielgud als Cassius
- Louis Calhern als Julius Caesar
- Edmond O'Brien als Casca
- Greer Garson als Calpurnia
- Deborah Kerr als Portia
- George Macready als Marullus
- Michael Pate als Flavius
- Richard Hale als A Soothsayer
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