Kill, Daddy, Kill! (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Ruben |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-01-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.488.740 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (389 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres Mannes scheint für Susan Maine ein neues Glück begonnen zu haben. Der Immobilienmakler Jerry Blake wirkt wie der ideale Ehemann und wie ein Stiefvater, den man sich für die eigene Tochter nur wünschen kann. Er gibt sich jede erdenkliche Mühe, eine perfekte Familie aufzubauen, und Susan fühlt sich wie im siebten Himmel.
Nur Stephanie teilt diese Begeisterung nicht. Immer wieder erhebt sie Vorwürfe gegen Jerry, beharrt darauf, dass mit ihm etwas nicht stimmt, und stellt schließlich eigenhändig Nachforschungen an. Das traute Zusammenleben leidet spürbar darunter. Was Mutter und Tochter noch nicht ahnen: Hinter der Fassade verbirgt sich ein eiskalter Killer, der seine Identität nach Belieben wechselt und stets auf der Suche nach der vollkommenen Familie ist. Wer diesem Ideal nicht entspricht oder sich ihm widersetzt, bezahlt mit dem Leben, und Jerry hat bereits wieder vorgesorgt.
Entstehungsgeschichte
Joseph Ruben inszenierte den Film, der 1987 herauskam und im Englischen „The Stepfather“ heißt. Vor der Kamera stehen Terry O'Quinn, Jill Schoelen, Shelley Hack und Charles Lanyer. Die Freigabe ab 18 Jahren ordnet den Stoff eindeutig dem erwachsenen Publikum zu und passt zu einer Geschichte, die von einem Mörder im eigenen Haus erzählt.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller verbinden sich hier zu einer Erzählung, die ihren Schrecken aus dem Vertrauten bezieht. Kein Monster dringt von außen ein, die Bedrohung sitzt mit am Esstisch. Gerade das Bild des fürsorglichen Familienmenschen, das Jerry so sorgfältig pflegt, wird zum Kern des Unbehagens.
Die Anlage der Geschichte lebt von einem Wissensgefälle. Wer Jerrys wahres Wesen kennt, sieht Susans Vertrauen mit anderen Augen, und die Spannung speist sich weniger aus der Frage nach dem Täter als aus dem Warten darauf, wann die Fassade bricht. Stephanie wird dabei zur eigentlichen Gegenspielerin: Ihr Misstrauen ist berechtigt, stößt aber im eigenen Zuhause auf Widerstand. Auch der deutsche Titel spielt unmissverständlich mit der Vaterfigur als Quelle der Gefahr.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich spricht für eine insgesamt wohlwollende Aufnahme. Seit dem Erscheinen sind 39 Jahre vergangen, und die Grundidee wirkt unabhängig vom Entstehungsjahr: die Angst vor dem Fremden, der sich als engster Vertrauter ausgibt.
Innerhalb des Horrorfilms gehört der Titel zu jenen Geschichten, die das Grauen nicht im Übernatürlichen suchen, sondern in den häuslichen Alltag verlegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terry O'Quinn als Jerry Blake
- Jill Schoelen als Stephanie Maine
- Shelley Hack als Susan
- Charles Lanyer als Dr. Bondurant
- Stephen Shellen als Jim Ogilvie
- Stephen E. Miller als Al Brennan
- Robyn Stevan als Karen
- Jeff Schultz als Paul Baker
- Lindsay Bourne als Art Teacher
- Anna Hagan als Mrs. Leitner
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Verfügbarkeit
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