Last Night in Soho (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edgar Wright |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 43.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.957.625 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (4.026 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eloise ist zwanzig und bei ihrer Großmutter aufgewachsen, nachdem sich ihre Mutter das Leben genommen hatte. Nun kommt sie nach London, um Modedesignerin zu werden. Sie schwärmt für das Swinging London und die Musik der sechziger Jahre, die sie unablässig auf alten Schallplatten hört.
Nach einer unglücklichen Erfahrung im Wohnheim ihrer Modeschule zieht sie in eine Wohnung in Soho, die ihr eine ältere Dame vermietet. Dort träumt Eloise in langen, unruhigen Nächten davon, in die Vergangenheit zurückzukehren, in jenes London, das sie am meisten liebt. Sie begegnet Sandie, einer angehenden Sängerin, die den Glanz einer bunten, aufregenden Stadt auskostet. Nach und nach vermischt Eloise die eigene Persönlichkeit mit der von Sandie und entdeckt, wie elend deren Leben in Wahrheit ist. Zwischen Wirklichkeit und Albtraum gleitet sie in eine zunehmend beängstigende Erfahrung.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2021 unter der Regie von Edgar Wright. In den Hauptrollen sind Thomasin McKenzie, Anya Taylor-Joy, Matt Smith und Rita Tushingham zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror, Mystery, Drama und Thriller stehen nebeneinander, dazu kommt das Motiv der Zeitreise. Die Reise in die Vergangenheit geschieht hier allerdings im Traum und ohne technische Erklärung, was die Zuordnung zu Mystery und Horror plausibel macht.
Der Aufbau lebt von einer doppelten Bewegung. Je tiefer Eloise in die Zeit eindringt, die sie idealisiert, desto weniger bleibt von deren Glanz übrig, und desto weniger bleibt zugleich von ihr selbst. Die Verschmelzung mit Sandie ist damit Mittel der Erkenntnis und Ursache der Bedrohung in einem. Der Verlust der Mutter und die schwierige Ankunft in der Stadt geben der Hauptfigur eine Angreifbarkeit mit, die der Stoff später nutzt. Auch die Musik ist kein Beiwerk, sondern das Tor, durch das die Vergangenheit in die Gegenwart reicht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen liegt im gehobenen Bereich und stützt sich auf eine solide Beteiligung. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen Horrorstoff, der seine Schrecken aus der Sehnsucht nach einer anderen Zeit gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thomasin McKenzie als Eloise Turner
- Anya Taylor-Joy als Sandie
- Matt Smith als Jack
- Rita Tushingham als Peggy Turner
- Michael Ajao als John
- Synnøve Karlsen als Jocasta
- Pauline McLynn als Carol
- Terence Stamp als Silver-Haired Gentleman
- Diana Rigg als Ms. Collins
- Aimée Cassettari als Eloise's Mother
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Verfügbarkeit
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