Le comiche 2 (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-12-20 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (231 Stimmen) |
Worum es geht
Zwei schrullige Gestalten steigen aus einem großen Plakat und stürzen sich in eine Reihe von Episoden, die keinen roten Handlungsfaden im klassischen Sinn brauchen. Erst sind sie Sanitäter auf einer außer Kontrolle geratenen Ambulanz, dann Nachtwächter, die einem Einbrecher in einem Kaufhaus hinterherjagen. Als Pilot und Hostess eines Kleinflugzeugs sorgen sie für weiteres Chaos, bis sie mitten in Afrika auf einem Fort von Legionären notlanden. Dort werden sie kurzerhand rekrutiert und in ein Lager geschickt, wo erneut alles drunter und drüber geht. Am Ende landen die beiden, als Weihnachtsmänner verkleidet, auf einer Kinderfeier im Haus eines Richters, die prompt in einer Katastrophe endet. Zum Schluss kehrt das Duo zurück in sein Plakat und kündigt den Passanten an, dass die Geschichten damit noch nicht vorbei sind.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Neri Parenti. In den Hauptrollen stehen Paolo Villaggio und Renato Pozzetto, unterstützt von Roberto Della Casa und Paul Müller. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion aus lose verbundenen Episoden – Ambulanz, Kaufhaus, Flugzeug, Legionärsfort, Weihnachtsfeier – zeigt, dass hier weniger eine durchgehende Geschichte als eine Aneinanderreihung wechselnder Schauplätze und Verkleidungen im Zentrum steht. Der Rahmen mit dem Plakat, aus dem die beiden Figuren heraus- und am Ende wieder hineintreten, unterstreicht den Sketch-Charakter: Die Welt selbst wird als Bühne für immer neue Rollen der beiden Protagonisten präsentiert. Das Nebeneinander von Sanitätern, Wächtern, Piloten, Soldaten und Weihnachtsmännern verweist auf eine Struktur, die auf schnelle Situationswechsel und comedic Timing statt auf psychologische Tiefe setzt. Die Ankündigung am Schluss, dass die Abenteuer weitergehen, bestätigt diesen episodischen, offenen Aufbau.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Titel im Mittelfeld seines Genres verorten, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ableiten ließe. Seit der Entstehung 1991 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Zeitdokument einer bestimmten Form italienischer Episodenkomödie erscheinen lässt. Innerhalb der Komödie steht er für einen Typus, der auf schnelle Gags und wechselnde Kostüme statt auf eine geschlossene Erzählung setzt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Paolo
- Renato Pozzetto als Renato
- Roberto Della Casa als Avvocato
- Paul Müller als Colonnello
- Loredana Romito als Francesca
- Angelo Pellegrino als marito di Francesca
- Alfiero Toppetti als figlio del Giudice
- Antonio Allocca als Maggiordomo
- Giulio Donnini als Giudice
- Giuliano Ghiselli als Alto prelato
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Verfügbarkeit
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