Lisa und der Teufel (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-05-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (163 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lisa reist als Touristin durch Toledo, als sie in einer Menschenmenge einem Mann auffällt, dessen Gesicht sie kurz darauf in einem Wandfresko wiederentdeckt – als Darstellung des Teufels. Verwirrt verirrt sie sich in den Gassen der Stadt und nimmt schließlich die Mitfahrgelegenheit eines Paares an, dessen Auto liegen bleibt. Der Zufall führt sie zu einer abgelegenen Villa, in der eine blinde Gräfin und ihr labiler Sohn leben. Dort trifft Lisa erneut auf den rätselhaften Fremden aus der Stadt – und was folgt, beschreibt der Film als eine Kette albtraumhafter Ereignisse, deren Ausgang offenbleiben soll.
Entstehungsgeschichte
„Lisa und der Teufel“ entstand 1974 unter der Regie von Mario Bava. In den Hauptrollen sind Telly Savalas, Elke Sommer, Sylva Koscina und Alessio Orano zu sehen. Der Film ist dem Horrorgenre zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – eine Reisende, die sich in einer fremden Stadt verirrt und in einem geschlossenen, isolierten Haushalt landet – folgt einem klassischen Muster des Gothic-Horrors: das Eindringen einer Außenstehenden in eine verschlossene, von Verfall und Verdrängtem geprägte Welt. Die Kombination aus einer blinden Gräfin und einem neurotischen Sohn deutet auf ein Kammerspiel mit wenigen, aber psychologisch aufgeladenen Figuren hin, in dem das Unheimliche weniger aus äußerer Bedrohung als aus der Atmosphäre des Hauses selbst entsteht. Dass der wiederkehrende Fremde zugleich mit einem teuflischen Fresko in Verbindung gebracht wird, verweist auf eine Erzählweise, die religiöse Bildsprache und persönliche Wahnvorstellung ineinander verschränkt, ohne dass von vornherein klar ist, was real und was Einbildung ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 aus einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Horrorfilme dieser Zeit erreichen. Seit seiner Entstehung 1974 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase des europäischen Genrekinos jener Dekade einordnet. Innerhalb des Horrorgenres steht er für eine Erzählform, die stärker auf Atmosphäre, Bildsymbolik und psychologische Verstörung setzt als auf klar aufgelöste Handlungsstränge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Telly Savalas als Leandro
- Elke Sommer als Lisa Reiner
- Sylva Koscina als Sophia Lehar
- Alessio Orano als Max
- Eduardo Fajardo als Francis Lehar
- Espartaco Santoni als Carlo
- Alida Valli als Contessa
- Gabriele Tinti als George
- Franz von Treuberg als Shopkeeper
- Kathy Leone als Lisa's friend
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Verfügbarkeit
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