Louder Than Bombs (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joachim Trier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Jahre ist es her, dass die renommierte Kriegsfotografin Isabelle Reed bei einem Unfall ums Leben kam. Seitdem sind sich die Menschen, die sie zurückgelassen hat, fremd geworden: ihr Mann Gene und die beiden Söhne Jonah und Conrad leben nebeneinander her, statt miteinander zu trauern.
Jonah ist inzwischen selbst Vater und weggezogen. Die Vorbereitung einer großen Retrospektive mit den Arbeiten seiner Mutter nimmt er zum Anlass, in die Heimatstadt zurückzukehren. Dort trifft er auf einen Vater, der mit dem pubertierenden Conrad überfordert ist und dessen Affäre mit seiner Kollegin Hannah ins Leere läuft. Die Planung der Ausstellung reißt alte Wunden auf. Als Isabelles langjähriger Kollege Richard zur Eröffnung einen Artikel in der New York Times veröffentlichen will und die Familie um Hilfe bei der Recherche bittet, drängen lange unterdrückte Geheimnisse an die Oberfläche.
Entstehungsgeschichte
Joachim Trier inszenierte das Drama, das 2015 erschien. Gabriel Byrne spielt den Witwer Gene, Isabelle Huppert die verstorbene Isabelle, Jesse Eisenberg den älteren Sohn Jonah und Devin Druid den jüngeren Conrad. In weiteren Rollen treten Amy Ryan als Hannah und David Strathairn als Richard auf. Zugelassen ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte verrät viel über ihre Absicht. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nicht mehr lebt und dennoch jede Szene prägt. Die Retrospektive mit ihren Fotografien wird zum Auslöser, der die Familie zwingt, sich mit ihrem Bild der Mutter auseinanderzusetzen, und zugleich mit dem, was sie voneinander nicht wissen.
Bemerkenswert ist die Verteilung der Perspektiven auf Vater und zwei Söhne unterschiedlichen Alters. Trauer erscheint so nicht als einheitliche Erfahrung, sondern zerfällt in drei Arten, mit einem Verlust umzugehen. Dass ausgerechnet ein Zeitungsartikel die Geheimnisse ans Licht zu bringen droht, verknüpft das Private mit dem Öffentlichen: Das Andenken an eine bekannte Fotografin gehört nicht allein ihrer Familie.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer eher schmalen Basis. Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Im Familiendrama um Verlust und Entfremdung rückt der Film das Schweigen innerhalb einer Familie in den Mittelpunkt und damit die Frage, wie gut Menschen einander kennen, die unter einem Dach leben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gabriel Byrne als Gene Reed
- Isabelle Huppert als Isabelle Reed
- Jesse Eisenberg als Jonah Reed
- Devin Druid als Conrad Reed
- Amy Ryan als Hannah Brennan
- Ruby Jerins als Melanie
- Megan Ketch als Amy Reed
- David Strathairn als Richard Weissman
- Rachel Brosnahan als Erin
- Russell Posner als Kenneth
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Verfügbarkeit
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