Joachim Trier
Werdegang
Joachim Trier, geboren am 1. März 1974, ist ein norwegischer Filmemacher dänischer Herkunft. Bekannt wurde er vor allem durch seine sogenannte Oslo-Trilogie, bestehend aus den Filmen „Reprise“ (2006), „Oslo, 31. August“ (2011) und „Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021). Für Letzteren erhielt er bei den 94. Academy Awards eine Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“, der Film selbst war zudem in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert. Zu seinen weiteren Regiearbeiten zählen „Louder Than Bombs“ (2015), „Thelma“ (2017) sowie der Dokumentarfilm „The Other Munch“ (2018).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel von Joachim Trier als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Spannbreite reicht von „Auf Anfang“ (2006) bis „Sentimental Value“ (2025), also 19 Jahre Schaffenszeit. Der älteste Titel entstand 32 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 51 Jahre danach. Thematisch dominiert das Drama, ergänzt durch Liebesfilm-, Komödien-, Mystery- und Thriller-Elemente, was auf ein Werk hindeutet, das häufig Genres mischt, statt sich auf ein einzelnes festzulegen.
Einordnung
Die sechs Titel bewegen sich bei uns in einem engen, insgesamt positiven Bewertungsband zwischen 6,5 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 7,1 von 10. Damit fällt keiner der Filme deutlich ab, die Bewertungen liegen über die gesamte Zeitspanne von fast zwei Jahrzehnten relativ konstant im oberen Mittelfeld. Der aktuellste Titel, „Sentimental Value“ (2025), reiht sich in dieses Bild ein und zeigt, dass sich diese Einordnung bis in die jüngste Zeit fortsetzt.