Oslo, 31. August (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joachim Trier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.481.665 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anders steht kurz vor dem Ende einer Entzugsbehandlung in einer Einrichtung auf dem Land. Als Teil seiner Therapie darf er an einem Morgen in die Stadt fahren, um sich zu einem Vorstellungsgespräch zu präsentieren. Er nutzt die Erlaubnis, bleibt in Oslo und lässt sich treiben. Dabei begegnet er Menschen, die er lange nicht gesehen hat.
Anders ist 34, klug, gut aussehend, aus gutem Haus. Und er ist zutiefst erschüttert von den Chancen, die er hat verstreichen lassen, und von den Menschen, die er enttäuscht hat. Er ist noch jung, fühlt aber, dass sein Leben schon vorbei ist. Der Tag geht zu Ende, und eine lange Nacht beginnt, in der die Fehler der Vergangenheit die Möglichkeit von Liebe, einem neuen Leben und einer Zukunft aufwerfen, die am nächsten Tag beginnen könnte.
Entstehungsgeschichte
Joachim Trier hat das Drama inszeniert, das 2011 erschien. Anders Danielsen Lie, Malin Crépin, Hans Olav Brenner und Ingrid Olava bilden die Besetzung. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film seinen Stoff, Sucht und Verzweiflung, ohne drastische Darstellungen verhandelt.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama ohne Genrebeimischung konzentriert sich der Film auf seine Hauptfigur und deren inneren Zustand. Die Erzählform ist die eines einzigen Tages: Der Titel nennt das Datum, die Handlung folgt Anders vom Morgen bis in die Nacht. Diese Verdichtung auf wenige Stunden spiegelt einen ganzen Lebensabschnitt in einem Ausschnitt.
Die Begegnungen mit alten Bekannten funktionieren dabei als Spiegel: Jeder Mensch, den Anders trifft, zeigt ihm ein Leben, das er hätte führen können. Das Vorstellungsgespräch, der eigentliche Grund seines Ausflugs, wird zum Prüfstein, ob er noch an einen Neuanfang glaubt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung deutlich positiv aus. Die Bewertungsbasis ist mit einigen hundert Stimmen schmal, der Wert zeigt aber eine klare Tendenz. 15 Jahre trennen den Film inzwischen von seiner Veröffentlichung; sein Thema, ein Mensch zwischen Rückfall und Neuanfang, ist an kein Jahrzehnt gebunden. Innerhalb des Dramas gehört er zur Gruppe der Ein-Tag-Erzählungen, die eine Figur durch eine Stadt begleiten und dabei ein ganzes Leben verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anders Danielsen Lie als Anders
- Malin Crépin als Malin
- Hans Olav Brenner als Thomas
- Ingrid Olava als Rebecca
- Tone Beate Mostraum als Tove
- Øystein Røger als David
- Aksel Thanke als Terapeut
- Kjærsti Odden Skjeldal als Mirjam
- Renate Reinsve als Renate
- Anders Borchgrevink als Øystein
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Verfügbarkeit
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