Thelma (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joachim Trier |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.173 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thelma ist schüchtern, jung und gerade dabei, sich von ihrer religiösen Familie zu lösen. Aus einem kleinen Ort an der Westküste Norwegens ist sie nach Oslo gezogen, um dort zu studieren. Als sie eines Tages in der Bibliothek liest, befällt sie unvermittelt ein heftiger Krampf.
Bald darauf fühlt sie sich zu ihrer Kommilitonin Anja hingezogen, die ihre Zuneigung erwidert. Im Verlauf des Semesters wird Thelma von den eigenen Gefühlen zunehmend überwältigt – von Gefühlen, die sie sich nicht einmal selbst eingestehen mag. Zugleich nehmen die Krämpfe zu, und schließlich zeigt sich, dass sie das Symptom übernatürlicher und keineswegs ungefährlicher Fähigkeiten sind.
Entstehungsgeschichte
Der 2017 erschienene Film wurde von Joachim Trier inszeniert. Die Rollen übernehmen Eili Harboe, Kaya Wilkins, Henrik Rafaelsen und Ellen Dorrit Petersen; die Besetzung stellt damit der Studentin und ihrer Kommilitonin ein Elternpaar gegenüber, was die beiden Kraftfelder der Geschichte – Herkunft und Aufbruch – bereits in der Aufstellung sichtbar macht. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Thriller sind hier nicht nacheinander geschaltet, sondern beschreiben ein und denselben Vorgang aus drei Richtungen. Das Drama liegt in einer Ablösung, die zugleich Befreiung und Verrat ist; das Mystery in Symptomen, die sich zunächst medizinisch lesen lassen und dann nicht mehr; der Thriller in dem, was passiert, wenn eine Fähigkeit sich meldet, bevor ihre Trägerin sie kennt. Auffällig ist die Kopplung: Der Körper reagiert genau dann, wenn Thelma etwas empfindet, das sie sich verbietet. Damit wird das Übernatürliche nicht zur Ausnahme von der Figur, sondern zu ihrem Ausdruck, und Unterdrückung wird nicht behauptet, sondern in Wirkung übersetzt.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergeben einen freundlichen Wert oberhalb der Mitte, wie er für Filme typisch ist, die Genreelemente in ein ruhiges Erzähltempo einbetten. Die Stimmenzahl ist überschaubar. Neun Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch jung; im Grenzbereich zwischen Drama und Übersinnlichem steht er für die Spielart, die auf Erklärung verzichtet und die Wirkung auf eine einzelne Figur konzentriert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eili Harboe als Thelma
- Kaya Wilkins als Anja
- Henrik Rafaelsen als Trond
- Ellen Dorrit Petersen als Unni
- Grethe Eltervåg als Thelma 6 år
- Marte Magnusdotter Solem als Nevrolog
- Anders Mossling als Dr. Paulsson
- Vanessa Borgli als Anjas mor
- Steinar Klouman Hallert als Kristoffer
- Ingrid Unnur Giæver als Julie
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Verfügbarkeit
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