Lux Æterna (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gaspar Noé |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 51 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 323.829 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmdreh steht bevor. Béatrice Dalle, die Regisseurin des Projekts, unterhält sich mit ihrer Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg über die Schwierigkeiten, die beide als Frauen hinter den Kulissen des Kinos erlebt haben. Dieser Austausch bildet den Auftakt zu einer Arbeit, die bald alles andere als ruhig verläuft.
Der Film, an dem sie arbeiten, erzählt symbolisch vom mittelalterlichen Martyrium der Hexen. Doch mitten in der Arbeit am Set bricht das Chaos aus. Nach und nach verlieren alle Beteiligten die Kontrolle über die Fiktion, bis sich kaum noch unterscheiden lässt, was Wirklichkeit ist und was Darstellung.
Entstehungsgeschichte
Gaspar Noé führte bei diesem Film aus dem Jahr 2020 Regie. Charlotte Gainsbourg, Béatrice Dalle, Abbey Lee und Karl Glusman gehören zur Besetzung. Auffällig ist, dass die beiden zentralen Figuren die Namen ihrer Darstellerinnen tragen. Die Altersgrenze setzt die Freigabe bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller sind hier eng verzahnt. Das Drama speist sich aus dem Gespräch über Erfahrungen von Frauen in der Filmbranche, der Thriller aus dem Kontrollverlust, der den Dreh erfasst. Die Mischung zeigt, dass die Spannung weniger aus äußerer Bedrohung als aus dem Zerfall einer Ordnung entsteht.
Die Anlage der Geschichte ist ein Film über das Filmemachen, und diese Selbstbezüglichkeit prägt alles. Wenn Darstellerinnen unter eigenem Namen auftreten, verschwimmt schon zu Beginn die Grenze zwischen Person und Rolle. Das Motiv der Hexenverfolgung verstärkt dieses Spiel: Auch dort geht es um Frauen, die in eine Rolle gedrängt werden, die andere für sie bestimmen. Das Chaos am Set wird so zum Spiegel des Stoffes, den die Figuren eigentlich nur darstellen sollen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 zeigt eine eher geteilte Aufnahme. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer schmalen Basis, die keine eindeutige Richtung vorgibt.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als experimenteller Beitrag zu jenen Werken einordnen, die das Kino selbst zum Thema machen. Er setzt weniger auf eine geschlossene Handlung als auf das Erlebnis eines Zusammenbruchs, bei dem Wirklichkeit und Inszenierung ineinanderfallen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Gainsbourg als Charlotte
- Béatrice Dalle als Béatrice
- Abbey Lee als Abbey
- Karl Glusman als Karl
- Clara 3000 als Clara 3000
- Claude-Emmanuelle Gajan-Maull als Claude-Emmanuelle
- Félix Maritaud als Félix
- Mica Argañaraz als Mica
- Anatole Devoucoux du Buysson als Anatole
- Paul Hameline als Paul
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Verfügbarkeit
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