Madame Bovary (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Chabrol |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-03-03 |
| Einspielergebnis | 1.942.423 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (152 Stimmen) |
Worum es geht
Normandie, 1837. Der Landarzt Charles Bovary verliebt sich bei einem Krankenbesuch in Emma, die Tochter des Bauern Rouault. Als dieser erfährt, dass der Witwer eine neue Frau sucht, gibt er ihm Emmas Hand. Doch die junge Frau, die sich ein Leben voller Luxus und Leidenschaft erträumt hatte, findet sich in der eintönigen Existenz einer Notabelngattin wieder. Selbst die Geburt einer Tochter, die sogleich einer Amme übergeben wird, ändert daran nichts. Gegen die Langeweile sucht Emma die Nähe des jungen Notargehilfen Léon Dupuis und gibt Unsummen für Stoffe und Schmuck aus, wodurch sie sich beim zwielichtigen Händler Lheureux immer tiefer verschuldet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Claude Chabrol. In den Hauptrollen sind Isabelle Huppert als Emma Bovary, Jean-François Balmer als Charles Bovary, Christophe Malavoy und Jean Yanne zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Drama angelegt, ohne begleitende Genrezusätze wie Komödie oder Romanze, was auf eine ernste, unaufgeregte Erzählweise verweist. Im Zentrum steht eine Figur, deren Wünsche mit der gesellschaftlichen Realität ihrer Zeit kollidieren: die Enge des Provinzlebens, die Rollenerwartung an eine Ehefrau und die Verlockungen von Konsum und Verschuldung. Die Besetzung mit Isabelle Huppert in der Titelrolle setzt den Schwerpunkt klar auf die innere Entwicklung Emmas, während die männlichen Figuren – Ehemann, Liebhaber, Gläubiger – als Stationen ihres Scheiterns fungieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1991 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, der Stoff bleibt aber durch seine Konzentration auf ein episches Drama um Enttäuschung, Begehren und gesellschaftlichen Druck zeitlich klar verortet. Innerhalb des Dramagenres steht der Film für eine Erzählweise, die auf psychologische Genauigkeit statt auf äußere Handlung setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Emma Bovary
- Jean-François Balmer als Charles Bovary
- Christophe Malavoy als Rodolphe Boulanger
- Jean Yanne als M. Homais
- Lucas Belvaux als Leon Dupuis
- Christiane Minazzoli als La veuve Lefançois
- Jean-Louis Maury als Merchant Lheureux
- Henri Attal als Maître Hareng
- François Périer als Narrateur
- François Maistre als Lieuvain
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Verfügbarkeit
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