Man nennt mich Shalako (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward Dmytryk |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.455.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.620.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Um das Jahr 1880 bricht eine Gruppe europäischer Aristokraten zu einer Jagdreise durch New Mexico auf, standesgemäß begleitet von Dienern, feinem Leinen und gutem Wein. Ihre Reise führt sie ungewollt auf ein Gebiet der Apachen. Als Countess Irina Lazaar von einem Apachen angegriffen wird, ist es der amerikanische Armeebeobachter Shalako, der eingreift und versucht, die Reisegesellschaft aus der Gefahrenzone zu bringen. Von da an steht die gesamte Gruppe unter dem Druck der aufgebrachten indigenen Bevölkerung, und für jeden Einzelnen wird die Situation zur Zerreißprobe.
Entstehungsgeschichte
Der Western entstand 1968 unter der Regie von Edward Dmytryk. In den Hauptrollen sind Sean Connery, Brigitte Bardot, Jack Hawkins und Stephen Boyd zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangskonstellation macht deutlich, worauf der Film zielt: Eine europäische Oberschicht mit Dienerschaft, Tischwein und feinem Leinen trifft auf eine ihr fremde, gefährliche Umgebung, in der gesellschaftlicher Status keinen Schutz bietet. Die Besetzung mit Connery und Bardot, damals zwei international bekannten Gesichtern, verweist auf eine Erzählung, die auf Starpower und große Konfrontation setzt statt auf ein kleines, kammerspielartiges Western-Drama. Dass ein Armeebeobachter zur rettenden Figur wird, positioniert den Film in der klassischen Western-Tradition des Einzelgängers, der zwischen zwei Welten vermittelt – hier zwischen europäischem Jagdtross und indigener Bevölkerung, deren Gebiet verletzt wurde. Die Anlage der Geschichte als Überlebenskampf einer in ihre eigene Kultur verstrickten Reisegruppe verspricht weniger psychologische Feinzeichnung als vielmehr eine Serie physischer und moralischer Krisen für jede Figur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1968 sind mittlerweile mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, eine Zeitspanne, die den Film in die spätere Phase des klassischen Kino-Westerns einordnet, in der internationale Starbesetzungen und europäische Produktionsbeteiligungen im Genre keine Seltenheit mehr waren. Als Western mit prominenter, länderübergreifender Besetzung nimmt er innerhalb des Genres eine Position ein, die eher auf Publikumsattraktivität als auf stilistische Innovation setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Connery als Moses Zebulon 'Shalako' Carlin
- Brigitte Bardot als Countess Irina Lazaar
- Jack Hawkins als Sir Charles Daggett
- Stephen Boyd als Bosky Fulton
- Peter van Eyck als Baron Frederick Von Hallstatt
- Honor Blackman als Lady Julia Daggett
- Woody Strode als Chato
- Alexander Knox als Henry Clarke
- Eric Sykes als Mako
- Valerie French als Elena Clarke
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