Marebito (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Shimizu |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (151 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Masuoka verdient sein Geld als Kameramann für das Fernsehen. Was ihn nicht mehr loslässt, ist die Aufnahme eines Mannes, der sich vor seinen Augen auf besonders grausame Weise das Leben nimmt – vor allem dessen von Entsetzen gezeichneter Blick lässt ihn nicht los. Auf der Suche nach einer Erklärung dringt er in die Tunnelsysteme unter Tokio vor, wo er den Spuren der „Deros“ folgt, einem sagenhaften Volk, das angeblich aus dem Erdinneren heraufsteigt, um Menschen zu quälen. Dort findet er eine junge Frau, angekettet und in einem Zustand völliger Verwahrlosung. Er nimmt sie mit nach Hause und beobachtet sie: Sie bleibt stumm, apathisch, ihr Verhalten wirkt seltsam animalisch. Seine Ex-Frau, die die Fremde nicht einordnen kann, macht sich Sorgen um die Beziehung, die zwischen Masuoka und der Frau entsteht, und versucht ein letztes Mal, ihn zur Vernunft zu bringen. Doch Masuoka glaubt fest daran, in der Stadt echte Deros gesehen zu haben, und begreift, dass die junge Frau menschliches Blut zum Überleben braucht.
Entstehungsgeschichte
„Marebito“ entstand 2004 unter der Regie von Takashi Shimizu. Der Horrorfilm ist ab 18 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Shinya Tsukamoto sowie 宮下ともみ, 中原和宏 und 蜷川みほ zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassische Horrormotive – Verfolgungswahn, urbane Legenden, das Fremde im Untergrund – mit einer psychologischen Studie eines Mannes, der sich zunehmend in seine eigene Wahrnehmung verstrickt. Dass die Hauptfigur als Kameramann arbeitet, rückt das Sehen selbst, das Aufzeichnen von Schrecken, ins Zentrum der Erzählung. Die Figur der stummen, blutbedürftigen Frau funktioniert als Projektionsfläche für Masuokas Obsession, während die Ex-Frau als einzige rationale Stimme im Film erscheint. Die Anlage der Handlung – Tunnel, Legenden, ein Mann, der glaubt, mehr zu wissen als sein Umfeld – deutet auf eine Erzählung hin, die zwischen Wahn und übernatürlicher Bedrohung bewusst keine klare Grenze zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Marebito“ im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Bewertungsgrundlage ableiten ließe. Seit dem Erscheinen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, der Film bleibt damit ein Werk des japanischen Horrorkinos der frühen 2000er Jahre, das sich durch seine psychologische Zuspitzung von reinen Schreckeffekten unterscheidet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Shinya Tsukamoto als Masuoka
- Tomomi Miyashita als F
- Kazuhiro Nakahara als Arei Furoki
- Miho Ninagawa als Aya Fukumoto
- Shun Sugata als MIB
- Masayoshi Haneda als Cameraman in Park
- Ayumu Saito
- Kaori Fujii als Woman in Window
- Junko Amagi als Mobile Shop Clerk
- Masaru Endô als ENG Director - Press
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Verfügbarkeit
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