Mommy (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Dolan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.494.070 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (2.898 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Diane ist alleinerziehende Mutter, eine Frau mit forschem Auftreten, ansehnlich, aber wenig in der Lage, ihr eigenes Leben zu ordnen. Sie ist derb und aufbrausend, ihre Selbstbeherrschung ist gering, und sie trägt die Folgen davon. Ihr Sohn ähnelt ihr, allerdings auf krankhafter Ebene: Eine ernste psychische Erkrankung macht ihn oft schwer führbar, besonders unter Belastung, und führt zu unkontrollierbaren Gewaltausbrüchen, die ihn immer wieder in Einrichtungen bringen und wieder heraus. In dieses Leben, zwischen einer verlorenen Arbeit und einer plötzlichen Zuneigung, tritt Kyle, die neue Nachbarin, die stottert und sich zurücknimmt – und in der beiden eine unerwartete Ergänzung zu finden scheinen.
Entstehungsgeschichte
Xavier Dolan legte den Film 2014 vor. Vor der Kamera stehen Anne Dorval, Suzanne Clément, Antoine Olivier Pilon und Patrick Huard. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama kreist der Film um die Eltern-Kind-Beziehung, eine zerrüttete Familie und das Erwachsenwerden, verortet in Kanada und Quebec, und auch das Karaoke spielt eine Rolle. Diese Mischung beschreibt eine Erzählweise, die das Große im Kleinen sucht: Der Konflikt spielt sich im Alltag dreier Menschen ab, nicht in Ereignissen von außen. Dass eine Nachbarin mit Sprechhemmung als dritte Figur hinzutritt, verschiebt die Zweierkonstellation zu einem Gefüge, in dem jede Seite eine Schwäche der anderen ausgleicht. Der Stoff verlangt dabei einen Umgang mit psychischer Erkrankung, der weder beschönigt noch vorführt.
Einordnung & Wirkung
8,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist ein sehr hoher Wert und deutet auf eine deutliche Zustimmung eines Publikums hin, das den Film gezielt gesucht hat. Zwölf Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er im Feld des Autorendramas, das Familienverhältnisse ohne Auflösungsversprechen behandelt. Die Freigabe ab zwölf Jahren überrascht angesichts der Härte der geschilderten Verhältnisse eher, als dass sie den Stoff einordnet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne Dorval als Diane 'Die' Després
- Suzanne Clément als Kyla
- Antoine Olivier Pilon als Steve O'Connor Després
- Patrick Huard als Paul
- Alexandre Goyette als Patrick
- Michèle Lituac als Director of Correctional Center
- Viviane Pacal als Marthe
- Natalie Hamel-Roy als Natacha
- Isabelle Nélisse als Kyla's Daughter
- Ted Pluviose als Taxi Driver
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Verfügbarkeit
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