Tod und Leben des John F. Donovan (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Dolan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-03-13 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.326.364 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (729 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht ein junger Schauspieler und ein Bündel alter Briefe. Als Jugendlicher hatte er dem US-amerikanischen Fernsehstar John F. Donovan geschrieben; sein damaliges Idol ist inzwischen verstorben. Zehn Jahre nach dessen Tod nimmt er sich diese Briefe erneut vor und lässt die Ereignisse Revue passieren. Dabei beginnt er langsam zu verstehen, was es tatsächlich bedeutet, berühmt zu sein. Das Filmgeschäft mit all seinem Glamour und seinen vielen Widersprüchen macht ihn nachdenklich und lässt ihn zunehmend an sich selbst zweifeln. Die Erzählung bewegt sich damit auf zwei Zeitebenen, die einander gegenseitig kommentieren.
Entstehungsgeschichte
Xavier Dolan zeichnet für die Regie des Dramas verantwortlich, das 2019 erschien und im Englischen The Death & Life of John F. Donovan heißt. Kit Harington ist als titelgebender Fernsehstar besetzt, dazu kommen Natalie Portman, Jacob Tremblay und Susan Sarandon. Die Zusammenstellung aus einem jüngeren und mehreren erfahrenen Namen entspricht einer Anlage, die zwei Lebensalter nebeneinanderstellt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Erzählform bestätigt diese Konzentration. Es gibt keinen äußeren Gegner und keine Bedrohung, die von außen hereinbricht; der Konflikt entsteht aus dem Abstand zwischen dem, was ein Jugendlicher in einen berühmten Menschen hineinliest, und dem, was von diesem Menschen tatsächlich übrig bleibt. Der Briefwechsel ist dafür ein präzises Mittel, weil er ein einseitiges Verhältnis dokumentiert: Der eine schreibt, der andere ist bereits Projektionsfläche. Dass die Rückschau erst zehn Jahre nach dem Tod einsetzt, gibt der Erzählung den nötigen Abstand, ohne den die Selbstbefragung des Erzählers nicht möglich wäre.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 liegt über dem Mittel, stützt sich aber auf eine noch schmale Basis von einigen hundert Stimmen. Sieben Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Dramen, die Ruhm nicht als Ziel, sondern als Gegenstand einer Untersuchung behandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kit Harington als John F. Donovan
- Natalie Portman als Sam Turner
- Jacob Tremblay als Rupert Turner
- Susan Sarandon als Grace Donovan
- Kathy Bates als Barbara Haggermaker
- Ben Schnetzer als Rupert Turner (21 y.o.)
- Thandiwe Newton als Journalist
- Jared Keeso als James Donovan
- Chris Zylka als Will Jefford Jr.
- Amara Karan als Miss Kureshi
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Verfügbarkeit
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