Oculus (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Flanagan |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 44.459.951 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (3.288 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Jahre zuvor zerbrach die Familie Russell an einer Nacht, die niemand erklären konnte. Tim, der Sohn, wurde für den brutalen Mord an seinen Eltern verurteilt und ließ seine Schwester Kaylie allein zurück. Nun ist er Anfang zwanzig und kommt frei; er versucht, wieder Fuß zu fassen. Kaylie dagegen wird von den Erinnerungen an jene Nacht nicht losgelassen und ist überzeugt, dass etwas anderes für den Tod der Eltern verantwortlich war. In einem der alten Spiegel im Haus glaubt sie die Antwort zu finden. Als beide Halluzinationen erleben, sind sie längst wieder in dem Albtraum ihrer Kindheit.
Entstehungsgeschichte
Mike Flanagan inszenierte den 2014 erschienenen Film. Karen Gillan und Brenton Thwaites spielen die Geschwister, Katee Sackhoff und Rory Cochrane vervollständigen die Besetzung. Zusehen darf, wer 16 Jahre alt ist. Dass zwei Geschwisterfiguren die Besetzung anführen und zwei weitere Namen daneben stehen, deutet auf eine Konstruktion mit zwei Zeitebenen hin, in der dieselbe Familie in unterschiedlichen Lebensphasen auftritt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror – eine seltene Eindeutigkeit. Sie passt zu einer Erzählung, die alles auf ein Objekt konzentriert: einen Spiegel, dem eine lange Reihe früherer Todesfälle zugeschrieben wird. Daraus ergibt sich ein Grundproblem, das die Form bestimmt. Wenn die Bedrohung Wahrnehmung verzerrt, kann keine Beobachtung als gesichert gelten, weder für die Figuren noch für das Publikum. Die Erzählung nimmt sich damit selbst die Möglichkeit einer verlässlichen Perspektive – und aus dieser Unsicherheit bezieht sie ihre Spannung.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ergeben ein Ergebnis im oberen Mittelfeld. Für einen Horrorstoff, der auf psychologische Verunsicherung statt auf Schockfolgen setzt, ist das ein tragfähiger Wert. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Richtung des Genres, die Grauen aus Zweifel an der eigenen Wahrnehmung gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Karen Gillan als Kaylie Russell
- Brenton Thwaites als Tim Russell
- Katee Sackhoff als Marie Russell
- Rory Cochrane als Alan Russell
- Annalise Basso als Young Kaylie
- Garrett Ryan als Young Tim
- James Lafferty als Michael Dumont
- Miguel Sandoval als Dr. Shawn Graham
- Kate Siegel als Marisol Chavez
- Scott Graham als Warren
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Verfügbarkeit
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