Possession - Das Dunkle in Dir (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ole Bornedal |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 85.446.075 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.743 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einem Flohmarkt findet das Mädchen Emily eine alte Holzkiste. Darin liegen rätselhafte Gegenstände, unter ihnen ein Ring.
Nachdem sie den Ring angelegt hat, ist sie von der Kiste besessen und zieht sich zurück. Ihre Lehrerin stirbt, nachdem sie die Kiste geöffnet hat. Als Emilys Verhalten weiter eskaliert, sucht ihr Vater Hilfe bei einem jüdischen Exorzisten namens Tzadok, der in dem, was von der Tochter Besitz ergriffen hat, den Dämon Abyzou erkennt.
Entstehungsgeschichte
Der Vorfall, auf den sich der Film beruft, wurde im Februar 2004 öffentlich. Der amerikanische Antiquitätenhändler Kevin Mannis bot bei eBay einen hölzernen Weinschrank mit verschiedenen Gegenständen an. Berichtet wurde von merkwürdigen Gerüchen, von Albträumen bei den Besitzern und von Türen, die sich selbst öffneten. Der Schrank soll von einer polnisch-jüdischen Frau gestammt haben, die einem Konzentrationslager entkommen war.
Regie führte Ole Bornedal, das Drehbuch schrieben Juliet Snowden und Stiles White.
Natasha Calis spielt Emily Brenek, Jeffrey Dean Morgan den Vater Clyde Brenek, Kyra Sedgwick die Stephanie Brenek, Madison Davenport die Schwester Hannah und Matisyahu den Tzadok.
Produziert wurde der Film von Sam Raimi, Robert G. Tapert und J. R. Young. Die Kamera führte Dan Laustsen, den Schnitt besorgten Eric L. Beason und Anders Villadsen, die Musik stammt von Anton Sanko.
Gedreht wurde in Vancouver; für die Exorzismusszenen diente das Riverview Hospital in Coquitlam bei Vancouver, wegen seiner unheimlichen Atmosphäre. Das Budget wird auf 14 Millionen Dollar geschätzt.
Hinter den Kulissen
Die Herkunft des Stoffs ist ungewöhnlich. Ausgangspunkt ist keine Zeitungsmeldung über einen Kriminalfall, sondern eine eBay-Auktion aus dem Jahr 2004 samt der Erzählungen, die sich um den angebotenen Gegenstand rankten.
Bemerkenswert ist die religiöse Verortung. Der Exorzismus wird hier nicht von einem katholischen Priester ausgeführt, sondern von einem jüdischen Exorzisten; der Dämon trägt einen Namen aus jüdischer Überlieferung. Das unterscheidet den Film von den meisten Vertretern seines Genres.
Der Drehort trägt dazu bei. Ein stillgelegtes Krankenhaus in Coquitlam liefert die Räume für den entscheidenden Teil der Handlung — die Produktion suchte einen Ort, der die Atmosphäre bereits mitbringt, statt sie zu bauen.
Einordnung & Wirkung
Bei einem geschätzten Budget von 14 Millionen Dollar spielte der Film rund 85,5 Millionen ein.
Das Lexikon des internationalen Films lobte die einfallsreiche, atmosphärische Bildgestaltung, hielt aber fest, dass „Der Exorzist" als Vorbild diente, ohne dass diese Produktion in Handlung und Spannungsdramaturgie an ihn heranreiche.
Dieser Vergleich ist naheliegend und für den Film zugleich unbequem. Er benennt das Muster, dem die Handlung folgt — ein besessenes Kind, ein ratloser Vater, ein Geistlicher als letzte Instanz —, und misst ihn an einem Werk, das dieses Muster geprägt hat. Was der Film eigenständig beisteuert, ist weniger die Struktur als die Herkunft des Gegenstands und die religiöse Tradition, aus der die Gegenwehr kommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeffrey Dean Morgan als Clyde Brenek
- Kyra Sedgwick als Stephanie Brenek
- Natasha Calis als Emily 'Em' Brenek
- Madison Davenport als Hannah Brenek
- Rob LaBelle als Russell
- Matisyahu als Tzadok Shapir
- Quinn Lord als Student
- Jay Brazeau als Professor McMannis
- Jim Thorburn als Man
- Erin Simms als Possessed Italian Girl
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Verfügbarkeit
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