Quelle der Frauen (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Radu Mihăileanu |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-02 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (195 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Dorf irgendwo zwischen Afrika und dem Nahen Osten ist es Aufgabe der Frauen, das Wasser für die Familien zu holen. Der Weg zur Quelle führt über weite Strecken unter brennender Sonne, während die Männer zu Hause bleiben, trinken und Karten spielen. Als sich einer der Dorfbewohner mit Leila verlobt, einer Französin, die seit einiger Zeit in der Region lebt, weigert sie sich, diese Ordnung einfach hinzunehmen. Sie fordert, dass die Männer künftig selbst das Wasser holen. Da die Gemeinschaft von strengen Rollenbildern geprägt ist, greifen die Frauen zu einem radikalen Mittel: einem Sexstreik, der unter religiös-konservativen Kräften im Dorf erheblichen Widerstand auslöst.
Entstehungsgeschichte
„Quelle der Frauen“ entstand 2011 unter der Regie von Radu Mihăileanu und verbindet Komödie und Drama zu einer gemeinsamen Erzählform. In den zentralen Rollen sind Leïla Bekhti, Hafsia Herzi, Biyouna und Sabrina Ouazani zu sehen, die die Frauenfiguren des Dorfes tragen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama erlaubt es dem Film, ein ernstes Thema – die ungleiche Verteilung von Arbeit und Macht zwischen den Geschlechtern – zugänglich zu erzählen, ohne es zu verharmlosen. Dass die Handlung von einer Außenstehenden, einer Französin, angestoßen wird, verschiebt den Blick auf die Dorfgemeinschaft und macht die Konfrontation zwischen Tradition und Widerstand zum eigentlichen Motor der Geschichte. Der Sexstreik als Mittel der Frauen ist dabei zugleich komisches und politisches Element: Er macht die Abhängigkeit der Männer sichtbar und führt die religiös-konservativen Kräfte im Dorf als Gegenpol vor, an dem sich der Konflikt zuspitzt. Die Erzählung bleibt damit nah an den Frauenfiguren und ihrer gemeinsamen Entscheidung, statt Einzelschicksale in den Vordergrund zu stellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der schmalen Bewertungsbasis grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb von Filmen, die Komödie und Drama zur Verhandlung gesellschaftlicher Konflikte nutzen, steht „Quelle der Frauen“ für einen Ansatz, der Humor als Werkzeug für ein ernstes Anliegen einsetzt, ohne dabei die Schwere des Themas zu verdrängen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Leïla Bekhti als Leila
- Hafsia Herzi als Loubna / Esmeralda
- Biyouna als Vieux Fusil
- Sabrina Ouazani als Rachida
- Saleh Bakri als Sami
- Hiam Abbass als Fatima
- Mohamed Majd als Hussein
- Amal El Atrache als Hasna
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Verfügbarkeit
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