Das Konzert (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Radu Mihăileanu |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (536 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andreï Filipov war einmal Dirigent, bis ihn die Politik der Breschnew-Zeit absetzte und ihm Musik und Taktstock nahm. Er hatte sich geweigert, sein Orchester zu entlassen, das überwiegend aus jüdischen Musikern bestand. Seit dreißig Jahren wischt er nun den Schreibtisch des neuen, engstirnigen Bolschoi-Direktors ab. Dann landet ein Fax an die Theaterleitung in seinen Händen: Das Théâtre du Châtelet lädt das Orchester des Bolschoi nach Paris ein. Filipov behält die Einladung für sich und erkennt darin seine Chance. Er trommelt die Mitglieder seines alten Orchesters zusammen und will sie unter falscher Flagge auf die französische Bühne führen. Verstimmt und angeschlagen von den Jahren ohne Musik, folgen die Musiker dem Ruf und scharen sich um ihren Dirigenten und die erste Geige.
Entstehungsgeschichte
Radu Mihăileanu führte Regie; herausgekommen ist der Film 2009. Zur Besetzung gehören Алексей Гуськов, Mélanie Laurent, Дмитрий Назаров und François Berléand. Eine Altersbeschränkung besteht nicht.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie sind hier keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Anlage: Der Betrug, mit dem ein abgesetzter Dirigent ein ganzes Orchester nach Paris schmuggelt, liefert den komischen Motor, während die Vorgeschichte aus politischer Willkür und drei Jahrzehnten erzwungenen Schweigens das Gewicht liefert. Dass der Stoff auf einer wahren Begebenheit beruht, verankert das Ganze in der Wirklichkeit. Die Erzählung folgt dem Muster einer Wiedervereinigung: Menschen, die etwas verloren haben, holen es sich zurück, und das Konzert wird zum Prüfstein, ob Vergangenheit und Gegenwart noch zusammenfinden. Dass die Musiker aus der Übung sind, macht den Auftritt zur doppelten Wette, gegen die Entdeckung und gegen das eigene Können.
Einordnung & Wirkung
Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen liegt die Bewertung bei 7,2 von 10, einem Wert im oberen Bereich der Skala, den einige hundert Stimmen tragen. Innerhalb der Tragikomödie steht der Film dort, wo Musik nicht Kulisse, sondern Gegenstand ist: Es geht um die Rückkehr von Menschen zu dem, was ihnen genommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aleksey Guskov als Andrey Simonovich Filipov
- Mélanie Laurent als Anne-Marie Jacquet
- Dmitri Nazarov als Aleksandr 'Sasha' Abramovich Grosman
- François Berléand als Olivier Morne Duplessis
- Miou-Miou als Guylène de La Rivière
- Lionel Abelanski als Jean-Paul Carrère
- Valeriy Barinov als Ivan Gavrilov
- Sara Martins als Secretaire Duplessis
- Laurent Bateau als Bertrand
- Vlad Ivanov als Pyotr Tretyakin
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Verfügbarkeit
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